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14.02.2017

Wie wild darf es in Frankfurt sein?

Stadträtin Rosemarie Heilig, © Stadt Frankfurt am Main
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Umweltdezernentin im Gespräch: Begleitprogramm zu ‚Vision und Verpflichtung. Frankfurts GrünGürtel‘

(kus) Am Dienstag, 21. Februar, diskutieren Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Stadtführer Christian Setzepfandt im Institut für Stadtgeschichte unter der Fragestellung „Wie wild darf es sein?“ über Freiräume in der Mainmetropole.

Frankfurt litt immer wieder unter großer Enge und verschaffte sich dann Luft, wie etwa mit der ersten Grünpromenade auf der alten Stadtbefestigung oder mit dem GrünGürtel. Heute scheint jeder Quadratmeter verplant. Es gibt kaum noch Brachen, kaum noch Orte, an denen sich etwas spontan entwickeln kann. Im GrünGürtel will die Stadt nun „Wildnis wagen“ und Flächen ganz der Natur überlassen. Aber auch viele Stadtbewohner möchten sich Räume „wild“ erobern, sei es mit einem Hechtsprung in den Main oder mit Sperrmüll-Stühlen auf dem Matthias-Beltz-Platz.

Stadtführer Christian Setzepfandt („101 Frankfurter Unorte“) spricht mit Umweltdezernentin Rosemarie Heilig über die alte Sehnsucht nach dem Strand unter dem Großstadt-Pflaster. Wie können wir Frankfurt wieder auflockern? Und wann wird es der Bürgerschaft dann doch wieder „zu bunt“? Die von Institutsleiterin Dr. Evelyn Brockhoff eingeführte Veranstaltung gehört zum Begleitprogramm der Ausstellung „Vision und Verpflichtung. Frankfurts GrünGürtel“, die das Institut gemeinsam mit dem Umwelt- und dem Grünflächenamt noch bis 27. August präsentiert. Der Gesprächsabend im Institut für Stadtgeschichte beginnt um 18 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-ffm.de .