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11.01.2017

Nah am Menschen

Oberbürgermeister Feldmann und Stadtverordnetenvorsteher Siegler verleihen Römerplaketten

(kus) Als Anerkennung für ihren langjährigen ehrenamtlichen Einsatz für die Stadt Frankfurt wurden am Montag, 9. Januar, 85 Bürger mit der Römerplakette in Bronze, Silber und Gold ausgezeichnet. Rund 50 der Geehrten waren in den Kaisersaal des Römer gekommen, wo ihnen Oberbürgermeister Peter Feldmann und Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler die Plaketten in einer Feierstunde überreichten.

„In unserer heutigen Zeit verdient der unermüdliche persönliche und ehrenamtliche Einsatz ein Höchstmaß an Anerkennung. Ist es doch längst nicht mehr selbstverständlich, einen freiwilligen und unentgeltlichen Beitrag für die Gemeinschaft zu leisten und somit Verantwortungsbewusstsein und gelebte Solidarität zu zeigen“, erklärte Peter Feldmann und dankte gleichzeitig den Angehörigen der Geehrten für deren Unterstützung und Verständnis, ohne die ein solcher ehrenamtlicher Einsatz nicht möglich wäre.

Unter den Ausgezeichneten waren unter anderem Stadtbezirksvorsteher, Sozialbezirksvorsteher, Sozialpfleger, Mitglieder des Naturschutzbeirates und der Schulkommission, der Ortsbeiräte, der Freiwilligen Feuerwehr, des Seniorenbeirats sowie des ehrenamtlichen Magistrats oder städtischer Stiftungen.

Stadtverordnetenvorsteher Stephan Siegler lobte namens der Frankfurter Bürgerschaft das gezeigte Engagement. „Wer sich über so viele Jahre kontinuierlich für Frankfurt und die Menschen in unserer Stadt engagiert, verdient unseren Dank und unseren Respekt. Ich freue mich deshalb, dass der uneigennützige Einsatz der Bürger mit der Vergabe der Römerplaketten angemessen gewürdigt wird“, so der Parlamentsvorsitzende.

Der im Vorstand der Heussenstamm-Stiftung engagierte Jürgen Conzelmann hielt die Festrede und wurde selbst mit der Römerplakette in Gold ausgezeichnet. „Das Ehrenamt verdient deutlich mehr Anerkennung und Respekt in der Gesellschaft, die ohne diesen Bereich kaum überlebensfähig wäre. Nur so kann es gelingen, die Übernahme eines Ehrenamtes in das zentrale Bewusstsein der Bevölkerung zu bringen“, so Conzelmann.