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19.01.2015

Netzwerk gibt auch künftig Rat

Beratungsstelle für gemeinschaftliches Wohnen wird weiterbetrieben

(pia) Die Koordinations- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen soll auch künftig weiterbetrieben werden. Das hat der Magistrat der Stadt Frankfurt beschlossen. „Ich freue mich sehr, dass wir unsere erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Frankfurt für gemeinschaftliches Wohnen beibehalten und unsere finanzielle Unterstützung für die Koordinations- und Beratungsstelle sogar noch erhöhen können“, sagt Bürgermeister Olaf Cunitz. „So können wir zur Weiterentwicklung innovativer Wohn- und Nachbarschaftsformen unseren Teil dazu beitragen.“ Der städtische Zuschuss für die Koordinations- und Beratungsstelle für gemeinschaftliches und genossenschaftliches Wohnen soll – nach entsprechender Zustimmung durch die Stadtverordnetenversammlung – von bisher 87.000 Euro auf 100.000 Euro jährlich erhöht und die Kooperation bis zum 15. März 2020 fortgesetzt werden.

Bürgermeister Olaf Cunitz, © Stadt Frankfurt am Main
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„Als das Netzwerk vor fünf Jahren seine Arbeit aufnahm, gehörten ihm 15 Gruppen an. Heute sind es mehr als 30“, berichtet Bürgermeister Olaf Cunitz. „Das belegt deutlich, dass das Thema in Frankfurt zunehmend an Bedeutung gewinnt und diese Gruppen Rat und Begleitung durch das Netzwerk suchen und finden. Die Koordinierungs- und Beratungsstelle des Vereins hat sich zu einem wahren Kompetenzzentrum entwickelt, das auch überregional wahrgenommen wird. Aufgrund des kürzlich ins Leben gerufenen Liegenschaftsfonds, der mit rund sieben Millionen Euro ausgestattet ist, um verstärkt Grundstücke für gemeinschaftliche Wohnungsbauprojekte zur Verfügung stellen, wird diese Arbeit in Zukunft noch wichtiger.“

Zu den neuen Schwerpunkte der Arbeit in den kommenden Jahren zählen die Begleitung des Bewerbungs- und Vergabeverfahrens im Zusammenhang mit dem neuen Liegenschaftsfonds, der Aufbau eines Fachleutenetzwerks und die Untermauerung der laufenden Aufgaben mit Erkenntnissen aus Studien und Forschungsprojekten. Ein völlig neues Thema sind die Wohn-Pflege-Gemeinschaften außerhalb des Heimgesetzes. Es befassen sich viele Interessierte etwa ab 60 Jahren mit dem Thema, wie man rechtzeitig bezahlbare und würdevolle Pflege im Alter sichern kann. Hierzu hat das Netzwerk bislang keine eigenen Strategien entwickelt. Es wird aber in den nächsten Jahren ein Thema sein, dem mehr Aufmerksamkeit zukommen muss.