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Riesenbärenklau (Herkulesstaude)

Heracleum giganteum

Wie erkenne ich den Riesen-Bärenklau?
Der Riesen-Bärenklau hat eine Höhe von 3 bis 5 Metern. Seine charakteristischen, weißen Blütendolden können einen Durchmesser von einem halben Meter erreichen. Sie blühen von Juni bis August. Der Stängel ist bis zu 10 Zentimeter dick. Die großen bis zu 3 Meter langen Blätter sind tief gefiedert und grob gezähnt. An ihrer Unterseite befindet sich eine raue Behaarung.

Woher stammt er?
Der Riesen-Bärenklau stammt aus dem Kaukasus und kam im 19. Jahrhundert nach Mitteleuropa. Er wurde als Solitärpflanze in Gärten, als Deckungspflanze für Wild und als Trachtpflanze für Bienen genutzt.

Wo ist er in Frankfurt zu finden?
Der Riesen-Bärenklau ist auf Grünlandbrachen sowie an Fluss- und Bachauen zu finden. Wo er vorkommt, kann er sehr dichte und hohe Bestände bilden. In Frankfurt hat er sich beispielsweise am Schwanheimer Mainufer und am Berger Hang angesiedelt.

Was ist wissenswert über diesen Neubürger?
Vorsicht: Giftiger Pflanzensaft
Der Pflanzensaft des Riesen-Bärenklau enthält Furanocumarin und führt beim Berühren zu verbrennungsähnlichen Erscheinungen. Verstärkt wird die Hautreizung durch hohe Luftfeuchtigkeit und Sonneneinstrahlung. Bei Kontakt sollte die Stelle sofort mit Wasser abgewaschen werden.

Gigantisches Ausbreitungspotential
Der Riesenbärenklau besitzt ein gigantisches Ausbreitungspotential und wirkt damit sehr verdrängend auf unsere heimische Vegetation. Sobald er sich einmal angesiedelt hat, breitet er sich schnell aus. Er vermehrt sich ausschließlich über Samen. Möchten Sie die weitere Ausbreitung verhindern, so hat es sich bewährt, kurz vor oder während der Blüte die Pflanze am Wurzelstock zu kappen. Jedoch kann der Riesen-Bärenklau wieder austreiben, so dass mehrere Kontrollen notwendig sind.
Achtung Wenn Sie die Pflanze entfernen wollen, sollten Sie immer mit Handschuhen und vollständiger Bekleidung arbeiten!