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Ambrosia, das Beifußblättrige Traubenkraut

Beifuß-Ambrosia © Dr. Nawrath UNI Frankfurt am Main<br />
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Ursprünglich in Amerika beheimatet, breitet sich Ambrosia seit einigen Jahren auch in Mitteleuropa aus. Begünstigt durch wärmere Sommer wird diese Pflanze zunehmend in der Schweiz, aber auch in Süddeutschland angetroffen. Im Stadtgebiet von Frankfurt am Main wurde sie bisher nur vereinzelt gefunden, insbesondere entlang von Autobahnen.

Die Pollen dieser Pflanzen gehören zu den stärksten Allergie auslösenden Pollen weltweit. Bei Menschen mit entsprechender Sensibilisierung kann das Einatmen selbst einer recht geringen Anzahl dieser Pollen zu schweren allergischen Reaktionen führen und Heuschnupfen, aber auch Asthmaanfälle auslösen.

Vor diesem Hintergrund werden in stärker betroffenen Regionen Europas teilweise große Anstrengungen unternommen, die Ausbreitung dieser Pflanze zurück zu drängen oder zumindest aufzuhalten - beispielsweise in Ungarn oder der Schweiz.

Es werden laufend neue Pflanzenarten nach Deutschland eingeführt, teils absichtlich, teils unbeabsichtigt. Die meisten Arten sind nützlich und harmlos. Einige Arten bereiten z.B. dem Naturschutz, der Wasserwirtschaft, der Landwirtschaft oder ganz allgemein dem Menschen zum Beispiel durch Allergien Probleme.

Die eingeführten Pflanzenarten sind oder werden Teil der heimischen Pflanzenwelt, wenn sie einmal auf einem Kontinent Fuß gefasst haben.

Im Zuge der allgemeinen Pflege wird auf städtischen Grünflächen das neue "Unkraut", die Ambrosia-Pflanze, wie alle anderen nicht erwünschten Pflanzen, soweit es möglich ist, beseitigt.

Wir haben in der nebenstehenden Linkliste einige Informationen für Sie zusammengestellt. Dort werden genauere Details zum Erkennen dieser Pflanze sowie zu Tipps zum Umgang mit dieser Pflanze gegeben.