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14.09.2016

Neue Klimaschutzplakette für Frankfurt am Main

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig überreicht erste Plakette dem Papageno Musiktheater

Das Papageno Musiktheater am Palmgarten hat als erster Kulturbetrieb in Frankfurt am Main die neue Förderrichtlinie des Energiereferats für einen effizienten Energieeinsatz in Bühnenbetrieben genutzt. Der Zuschuss für die Umrüstung der Lüftungsanlage und die Erneuerung der Saalbeleuchtung betrug 14.171 Euro. Dank der durchgeführten Energieeffizienzmaßnahmen spart das Papageno Musiktheater künftig ca. 8.600 kWh Strom, 33.800 kWh Fernwärme sowie 3.066 Euro an Kosten jährlich.

Klimaschutzplakette Frankfurt
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Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf dem „Spielplan“

Umweltdezernentin Rosemarie Heilig gratulierte Hans-Dieter Maienschein, Leiter des Papageno Musiktheater am Palmengarten, persönlich zu den durchgeführten Energieeffizienzmaßnahmen und zeichnete das Theater als ersten Fördermittelempfänger mit der neuen Klimaschutzplakette für Frankfurt am Main aus: „Das Papageno Musiktheater begeistert mich nicht nur immer wieder mit seinem abwechslungsreichen Spielplan, sondern heute auch als Vorreiter des Klimaschutzes der kleinen Bühnenbetriebe in unserer Stadt.“ Damit dies künftig für alle Besucher sichtbar ist, erhält das Papageno als Auszeichnung eine Klimaschutzplakette, die im Foyer angebracht wird. „Ich freue mich, heute die erste Klimaschutzplakette überreichen zu können und hoffe, dass noch viele Betriebe und Einrichtungen dieses Siegel für ihren Einsatz in Sachen Klimaschutz in unserer Stadt erhalten werden“, sagte Rosemarie Heilig.

Förderrichtlinie für Kultureinrichtungen mit Bühnen

Die im Mai 2016 vorgestellte neue Frankfurter Förderrichtlinie bietet für gemeinnützige Kulturbetriebe ein besonders attraktives Förderprogramm. Zwischen 30 und 60 Prozent der förderfähigen Kosten werden vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main für die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen beigesteuert.

Hintergrund ist, das gerade kleiner Kulturbetriebe meist weder über die nötigen Mittel zur Finanzierung effizienter Techniken, noch über ausreichend Fachpersonal verfügen, um Energieeinsparungen zu realisieren. Darüber hinaus, erhalten Vereine und gemeinnützige Unternehmen anders als kleine und mittelständische Unternehmen vom Bund keine Förderung für Energieberatungen und Energie-einspar¬maßnahmen.

Interessierte Kulturbetriebe erhalten mehr Informationen zum Förderprogramm über die Plattform www.frankfurt-spart-strom.de.

Programm zahlt in den „Masterplan 100 % Klimaschutz“ ein

Die Energieberatung und Förderung für Theater und Bühnen ist ein neuer Baustein des Programms „Frankfurt spart Strom“, bei dem bereits zahlreiche Energiesparangebote für Privathaushalte und Unternehmen aufgesetzt und durchgeführt wurden. Dieses und zahlreiche weitere Projekte des Energiereferats zahlen ein in den „Masterplan 100 % Klimaschutz“. Dieser sieht vor, dass Frankfurt am Main bis 2050 den Energieverbrauch halbiert und komplett auf erneuerbare Energien umsteigt.