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Hepatitis allgemein

Die infektiöse Gelbsucht oder Virushepatitis ist eine Erkrankung, die durch verschiedene Viren hervorgerufen wird, welche jeweils ein ähnliches Krankheitsbild ergeben.
Die Hepatitis A wird vornehmlich durch Wasser und Lebensmittel (besonders Meeresfrüchte) in Ländern mit relativ niedrigem Hygienestandard erworben.

Hepatitis B und C sind weltweit verbreitet und werden vor allem über Blut, Blutprodukte und Intimverkehr übertragen. Da beide Erkrankungen nicht immer ausheilen, gibt es nicht nur akut Erkrankte, sondern auch chronisch Infizierte, die diese Krankheiten weitergeben können. Dies spielt besonders bei medizinischem Personal oder paramedizinisch Arbeitenden (z. B. bei der Fußpflege; bei Tätowierern, Piercern etc.) eine Rolle.

Aufgabe des Amtes für Gesundheit ist vor allem die Aufklärung der Betroffenen über die Übertragungswege sowie der Personen, mit denen sie zusammenleben und ggf. arbeiten. Außerdem wird über Hygienemaßnahmen und Therapiemöglichkeiten informiert. Hierdurch können weitere Infektionen verhindert werden.

Aufgabe der Hepatitis-Beratung ist es, Patienten und ihre Angehörigen über die Übertragungswege sowie Hygienemaßnahmen aufzuklären, bei Bedarf weitere Laboruntersuchungen zu veranlassen und ggf. eine Behandlung zu vermitteln. Dies ist besonders bei der Hepatitis C wichtig, da es dagegen – im Gegensatz zur Hepatitis A und B – immer noch keine Impfung gibt.