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Nied

Eisenbahnersiedlung Nied<br />
© Stadt Frankfurt am Main<br />
Foto: Stephanie Agethen
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Nied liegt eingebettet im Mündungsdreieck von Main und Nidda. 1928 wurde der Stadtteil eingemeindet. Er war schon zu römischer Zeit von Bedeutung, weil es hier eine Ziegelei und eine Brücke über die Nidda gab. Diese Brücke stellte auch später ein zentrales Verbindungsstück der Handelsstraße zwischen Mainz und der freien Reichsstadt Frankfurt dar. Trotz des Durchgangsverkehrs blieb der Ort selbst lange ein beschauliches Fischer- und Bauerndorf. Mitte des 19. Jahrhunderts wanderten viele Familien auf der Suche nach Unterkunft und Beschäftigung aus den armen Gegenden Frankens und Bayerns zu. Mit dem Anschluss an das Bahnnetz 1879 begann dann die boomartige Entwicklung Nieds. 1918 ging das Dampflok-Ausbesserungswerk mit 500 Arbeitsplätzen in der Oeserstraße in Betrieb, das am Ende des 2. Weltkrieges 2.000 Beschäftigte zählte.
Wegen der Elektrifizierung der Bahn wurde das Werk 1967 geschlossen und abgerissen; später wurden auf der Fläche eine von mehreren modernen Wohnsiedlungen errichtet.

Zur gleichen Zeit wurde die bis heute sehr sehenswerte Eisenbahnersiedlung im Sinne der Gartenstadtidee gebaut. Sie steht heute unter Denkmalschutz. "Am Selzerbrunnen" heißt eine der Straßen in der Siedlung. Sie führt in den Niedwald, der sich bis zur Nidda erstreckt. Und tatsächlich findet man hier einen sprudelnden Mineralbrunnen. An den teilweise wild romantischen Altarmen in den Niddaauen entdeckt der aufmerksame Spaziergänger seltene Vogelarten. Anglerheime laden zur Einkehr ein. Und wer Pferde mag, kann ihnen beim Herumtoben auf den Koppeln des Georgshofs zuschauen.

Die Nieder sind ein geselliges und unternehmungslustiges Völkchen: Fast 50 Vereine zählt der Stadtteil. Hier lässt sich gut leben.

Stadtteil-Fakten

Einwohner: 17.829
Fläche: 381,7
Eingemeindung: 1. April 1928

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Elektro-Eisenbahn, © Stadt Frankfurt am Main

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