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Frankfurter Berg

Dieser Stadtteil ist relativ jung und flächenmäßig einer der kleinsten. 1996 wurde er gegründet und zu diesem Zweck von den Nachbarstadtteilen Bonames, Eschersheim und Berkersheim jeweils ein Stück abgetrennt. Bis heute ist die Unterschiedlichkeit der Siedlungsbebauung klar zu erkennen.

1937 war die Siedlung Frankfurter Berg, damals noch zu Bonames gehörig, als pittoreske Arbeiterkolonie mit spitzgiebeligen Häuschen und Gärten vor und hinter den Häusern gebaut worden.1948 entstand die sogenannte bizonale Siedlung nördlich des Berkersheimer Wegs. Hier vollzieht sich derzeit ein Generationenwechsel. Junge Familien ziehen zu und postmoderne Reihenhäuser entstehen. 1953 folgten Reihenhäuser und die ersten mehrstöckigen Mietshäuser.

Mitte der 1960-er Jahre wuchsen östlich der Homburger Landstraße die Hochhäuser gen Himmel. Sie wurden inzwischen rundum saniert und aus den Wohnungen der oberen Etagen bietet sich ein traumhafter Blick sowohl auf das Stadtzentrum als auch auf den Taunus. Zu ihren Füßen liegen die ehemaligen Wohnquartiere der Amerikaner mit den
weitläufigen Gärten und Grünflächen. Hier spielen die Kinder noch "uff de gass".

Die lange Zeit mangelhafte Versorgungssituation im Stadtteil wurde durch die Eröffnung eines Supermarktes mit Café an der Ecke Berkersheimer Weg / Homburger Landstraße deutlich verbessert. Und etwas ganz besonderes hat der "Berg" neben verschiedenen Vereinen zu bieten: ein eigenes Akkordeon-Orchester.

Drei Bus- und eine S-Bahnlinie verbinden den Frankfurter Berg mit dem Zentrum, und per pedes gelangt man schnell in die freie Natur.

Stadtteil-Fakten:

Einwohner: 7.149