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Bergen-Enkheim

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ist der jüngste und "literarischste" Frankfurter Stadtteil, denn seit 1974 vergibt die ehemals selbstständige Stadt einen der bedeutendsten deutschen Literaturpreise: Wer "Stadtschreiber" von Bergen-Enkheim wird, erhält 20.000 Euro Preisgeld und darf ein Jahr lang kostenlos im idyllischen "Stadtschreiberhaus" wohnen. Die Preisverleihung im Festzelt findet bei Apfelwein, Bier und Brezeln am Vorabend vor der offiziellen Eröffnung des Berger Marktes statt, bei dem einen Tag später die Apfelweinkönigin gekrönt wird.

Und auch die ehemaligen Herren (und Raubritter) von Bergen haben durch Carl Zuckmayrs "Schelmensage" Eingang in die Literatur gefunden; nachzulesen in der reich gefüllten Bücherei des Stadtteils. Hier gibt's fast alles doppelt oder dreifach: Drei städtische und zwei konfessionelle Kindergärten, drei Schulen, zwei große Sporthallen. Das Hessen-Center entstand 1972 als eines der ersten Einkaufszentren Deutschlands und die 50-Meter-Bahnen des Bergen-Enkheimer Freibades verschwinden im Winter in einer Traglufthalle.

Stadtteil-Fakten:

Einwohner: 17.563
Fläche: 1.254,1 Hektar
Eingemeindung: 1. Januar 1977

Aktuelles

Brückenarbeiten im Fritz-Schubert-Ring, Verkehrsführung geändert

Vom 11. Juli bis 2. August werden an der Hangbrücke im Fritz-Schubert-Ring die Straßenübergänge zur Brücke sowie die Gehwege saniert. Die Verkehrsführung wird derweil geändert.

Aktuelles

Bergen-Enkheim - Literatur pur © Stadt Frankfurt am Main

Bergen-Enkheim - Literatur pur

Landleben und Literatur. Wie das zusammenpasst, zeigt die neue Stadtteilfolge Bergen-Enkheim - Literatur pur. Mit Geschichten von und über den Stadtteil.

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