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Chronik von Unterliederbach

Karte von Unterliederbach, etwa 16. Jahrhundert, © Stadt Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte
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Marktplatz Unterliederbachs im Jahre 1934 (historische Fotografie), © Stadt Frankfurt am Main, Institut für Stadtgeschichte
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Frühzeit bis 1799

837:
Erste Nennung von Unterliederbach in einer Schenkung an das Kloster Fulda.

1492:
Graf Gottfried von Eppstein, Herr von Unterliederbach, verkauft einen Teil seiner Grafschaft mit Unterliederbach an Landgraf Wilhelm den Jüngeren von Hessen.

1568:
In der hessischen Landesteilung fällt Unterliederbach an die Landgrafschaft Hessen-Marburg.

1604:
Unterliederbach kommt zu Hessen-Kassel.

1622:
Im Dreißigjährigen Krieg wird Unterliederbach nach der Schlacht bei Höchst völlig verwüstet.

1624:
Unterliederbach fällt an die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt (Amt Wallau).

1716:
Weihe der evangelischen Dorfkirche von Unterliederbach.

1755:
Der hessische Kommerzienrat Johann Peter Stembler lässt den „Graubnerschen Park“ anlegen (1817 Besitz des nassauischen Ministerpräsidenten Karl von Ibell, 1888 des Unterliederbacher Lederfabrikanten Karl Graubner).

1800 bis 1899

1803:
Unterliederbach fällt an das Fürstentum Nassau (1816 Herzogtum) und wird dem Amt Höchst zugeteilt.

1840:
Eröffnung der „Taunusbahn“ Frankfurt-Wiesbaden.

1850:
Unterliederbach hat 550 Einwohner.

1863:
Gründung der Farbwerke Hoechst.

1866:
Unterliederbach wird preußisch (Landkreis Höchst).

1874:
Der alte Friedhof an der Dorfkirche wird geschlossen, der neue an der Elisabethenstraße (Rhein-Main-Schnellweg) übernimmt dessen Funktion

1889:
Die Siedlung „Arbeiterheim“ entsteht am Heimchenweg als erste Farbwerkssiedlung.

1890/91:
Entstehung der Siedlung „Engelsruhe“.

1897:
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Unterliederbach.

1900 bis 1949

1900:
Unterliederbach hat 3.000 Einwohner.

1902:
Eröffnung der Kleinbahn Höchst-Königstein.

1903:
Lösung der evangelischen Kirchengemeinde von Oberliederbach.

1908:
Bau der Unterliederbacher Volksschule (1916 Karl-von-Ibell-Schule).

1911:
Bau der Wasserleitung.

1917:
Eingemeindung nach Höchst (1. Juli)

1918-1930:
Französische Besatzung.

1928:
Eingemeindung nach Frankfurt am Main (1. April).

1933:
Eröffnung des Rhein-Main-Schnellweges.

1939:
Unterliederbach hat 7.700 Einwohner.

1950 bis 1969

1952:
Neubau der Unterliederbacher Volksschule.

1956:
Eröffnung des Farbwerksbades (Silobad).

1959/60:
Bau der GAGFAH-Siedlung.

1961:
Eröffnung der Karl-Oppermann-Schule (Sonderschule für Lernbehinderte).
Eröffnung der Walter-Kolb-Schule.
Unterliederbach hat 16.000 Einwohner.

1962:
Weihe der katholischen St. Johanneskirche.

1963:
Eröffnung der Jahrhunderthalle.

1964:
Eröffnung des Main-Taunus-Zentrums.
Weihe der neuen evangelischen Stephanuskirche.
Die Karl-von-Ibell-Schule erhält eine neue Turnhalle.

1965:
Der Rhein-Main-Schnellweg wird Autobahn.

1967:
Entstehung den neuen Siedlung am Heimchenweg.

1968:
In Unterliederbach gibt es noch zehn Bauernhöfe.

1969:
Vollendung des Gemeindezentrums der katholischen St. Johannesgemeinde.
Der Dampflockbetrieb auf den Strecke Höchst-Königstein wird eingestellt.

1970 bis 1979

1971:
Unterliederbach hat 15.500 Einwohner.

1972:
Einweihung der zweiten Kindertagesstätte in Unterliederbach.

1973:
Aufnahme des Unterrichts an der neuen Karl-von-Ibell-Schule.

1974:
Richtfest für die Lärmschutz-Neubauten am Cheruskerweg.

1975:
In der Siedlung Engelsruh beginnen die Sanierungsarbeiten.
Wohnbevölkerung: 13.900 Einwohner.

1976:
Im alten Pfarrhaus in der Königsteiner Straße 90 eröffnet die katholische St.-Johannes-Pfarrei eine Altentagesstätte.
Im Zuge des sozialen Wohnungsbaues entstehen in der Königsteiner Straße 40 Wohneinheiten.
Im Rahmen eines geplanten Brückenbauwerkes über den Liederbach werden Versuchsbohrungen vorgenommen.

1977:
Bei den Renovierungsarbeiten an den Gebäuden und an der Mauer des Höchster Hauptfriedhofs wird unter anderem das Kreuz auf dem Kuppeldach der Trauerhalle neu vergoldet.

1978:
Im Gemeindehaus der St.-Johannesgemeinde wird der Jugendclub „Club 78“ gegründet.
In Unterliederbach gibt es noch acht selbstständige landwirtschaftliche Betriebe.

1979:
Die Hoechst AG übergibt eine neue, vom THW errichtete hölzerne Brücke über den Liederbach am Rosenweg der Stadt Frankfurt.
Die Spiel- und Freizeitanlage an der Sieringstraße wird um eine Spiel- und Liegewiese erweitert.
Einweihung des neuen Gemeindehauses der Stephanusgemeinde.
Stadtrat Professor Rhein übergibt der Freiwilligen Feuerwehr von Unterliederbach einen neuen Löschzug im Wert von 200.000 Mark.

1980 bis 1989

1980:
Die katholische St.-Johannesgemeinde gründet einen „Mini-Club“ für Kinder von eineinhalb bis drei Jahren zu gemeinsamen Spielen und Basteln mit den Eltern.
Nördlich des Silobades wird eine neue Siedlung geplant.

1981:
Der Liederbach führt Hochwasser (3. und 4. März).
Im Zuge der Renovierungsarbeiten an der barocken Unterliederbacher Dorfkirche kommen aus dem Jahr 1760 stammende und 1817 überpinselte Emporenbilder zum Vorschein, die vom Kunstmaler Eberhard Steneberg restauriert werden.

1982:
An der Autobahn wird vor der Ludwig-Henseler-Siedlung eine Lärmschutzwand errichtet.
Die Kaufmännische Berufsschule 6 wird in Ludwig-Erhard-Schule umbenannt. Der zweite Bauabschnitt dieser Schule mit unter anderem einem Schreibmaschinensaal, einem Sprachlabor, einer AV-Zentrale, einer Bibliothek und 19 Gruppenräumen wird eröffnet.
Neubaupläne für die Siedlung des „Bauvereins für Höchst und Umgebung“ (Engelsruhe, Gotenstraße) sehen statt den Einfamilienhäuser größere Wohneinheiten vor; eine Veränderungssperre wird ausgesprochen.
Der Vereinsring Unterliederbach veranstaltet das erste Stadtteilfest; dabei wird der Abguss des in der Unterliederbacher Gemarkung gefundenen Viergöttersteins aufgestellt.
Seit der Eröffnung am 12. Juli 1956 kamen sieben Millionen Besucher ins Silobad.
Die St.-Georgspfadfinder Unterliederbach („Cherusken“:), eine der ältesten Gruppen der Bundesrepublik, gedenken ihrer Gründung vor 50 Jahren.
Mit einem Orgelkonzert wird die umgebaute und erweiterte Orgel in der St.-Johanneskirche eingeweiht.

1983:
Der Bahnsteig des Bahnhofs Unterliederbach der Königsteiner Eisenbahn wird für den künftigen S-Bahn-Betrieb umgebaut.
Es finden Gespräche zwischen der Stadt und den Hausbesitzern über die Sanierung (beispielsweise Freilegung des Fachwerks) der Häuser im Ortskern (am Marktplatz) in Unterliederbach statt.
Eröffnung des Feuerwehrmuseums des Stadtkreisfeuerwehrverbandes Frankfurt in der Liederbacher Straße 111.

1984:
Erstes Konzert am neuen Cembalo der Stephanuskirche.
Mitte Oktober Fertigstellung den verbreiterten A 66 und der umgebauten Anschlussstelle Höchst; von den Kosten in Höhe von 40 Millionen Mark für die Umbau- und Neubauarbeiten entfallen 4 Millionen Mark auf Lärmschutzmaßnahmen.
Unterliederbach hat 12.912 Einwohner.

1986:
Wegen Alterungserscheinungen im Beton wird die Außenfassade der 1961 erbauten Stephanuskirche saniert.
Der Vereinsring erhält als Domizil die bisherige Unterkunft der Außenstelle des Gartenamts im Graubnerpark.

1988:
Die Sanierung der Alten Dorfkirche ist abgeschlossen. Kurz über den Fundamenten ins Mauerwerk eingebrachte Metallplatten halten aufsteigende Feuchtigkeit ab, die Heizungsanlage ist erneuert, die Bruchsteinmauern erhielten Betoneinspritzungen.
Die Gotenstraße erhält eine neue Kanalisation und wird umgestaltet.

1990 bis 1999

1990:
Der Wetterhahn der ehemaligen St. Johanneskirche in Neu-Unterliederbach (1896 erbaut, 1960 abgebrochen) kehrt nach Unterliederbach zurück, nachdem er seit Abbruch der Kirche auf der Farm eines gebürtigen Höchsters in Florida war.
In zwei aufeinander folgenden Gottesdiensten und in einem Konzert wird die neue, von einer Berliner Firma gebauten Orgel in den Alten Dorfkirche eingeweiht.
Eröffnung der renovierten und erweiterten Sport- und Kulturhalle
Das neue Umkleide- und Funktionsgebäude der Bezirkssportanlage an der Hans-Böckler-Straße wird seiner Bestimmung übergeben.

1991:
Neben dem Haus des Vereinsringes im Graubnerschen Park wird ein neuer Spielplatz eingeweiht.
Die Ludwig-Erhard-Schule (Kaufmännische Berufsschule VI) bildet kaufmännische Assistenten für Datenverarbeitung aus.

1992:
In einer ehemaligen Bäckerei in der Königsteiner Straße 83 wird ein Kinderhaus für Jungen und Mädchen zwischen einem und sechs Jahren eingerichtet.
Durch Anzünden eines von Erstkommunionkindern gebastelten Wandbehangs legt vermutlich ein zehn bis zwölf Jahre alter Junge in der St.- Johanneskirche ein Feuer. Kirchgänger entdecken es, so dass ein Großbrand verhindert wird. Dennoch sind die Brandschäden (an den Polsterung der Bänke, an Altardecken und Bodenbelägen sowie am Taufbecken) erheblich.
Im Denkmalschutzwettbewerb der Hoechst AG erhalten Familien aus der „Colonie“ Zeilsheim und der Siedlung „Heimchen“ in Unterliederbach Preise für Verschönerung ihrer Häuser im Sinne von Umweltbewusstsein und Denkmalschutz.
Das von der Stadt geplante, 20-30 ha große Gewerbegebiet in Unterliederbach nördlich der A 66 wird vom Hessischen Minister für Raumordnung nicht genehmigt, da das betroffene Areal ein regionaler Grünzug sei. Auch der Umlandverband Frankfurt hat Bedenken.
Der Heimat- und Geschichtsverein Unterliederbach beginnt eine ehemalige Scheune auf dem Anwesen Liederbacher Straße 131 zu einem Heimatmuseum auszubauen.
Im Denkmalschutzwettbewerb der Hoechst AG erhalten Familien aus der „Colonie“ Zeilsheim und der Siedlung „Heimchen“ in Unterliederbach Preise für Verschönerung ihrer Häuser im Sinne von Umweltbewußtsein und Denkmalschutz.

1993:
Ein Gutachten im Auftrag des Planungsdezernats bestätigt, dass sich die ökologischen Folgen des geplanten Gewerbegebiets Unterliederbach in Grenzen halten, gegen das Vorbehalte geäußert worden waren.
Wegen Asbestbelastung kann in den Räumen der Karl-von-Ibell-Schule kein Unterricht stattfinden. Die Schüler werden mit Bussen ins Gebäude der alten Max-Beckmann-Schule nach Bockenheim gefahren.

1994:
Übergabe des neugestalteten Marktplatzes von Unterliederbach als neuer Ortsmittelpunkt durch den Baudezernenten an die Bevölkerung. Im April 1995 weiht der Vereinsring mit einem Fest den Platz ein.
Die Aufstockung und Renovierung der vier Wohnblocks der ehemaligen Hoechst Wohnungswirtschaft und jetzigen Tochterfirma Hoechst Bauen & Wohnen GmbH in der Johannesallee ist abgeschlossen. Durch die Dachaufstockung, die in Holzkontruktion erfolgte, sind 24 neue Wohnungen entstanden.
Mit dem Pflanzen eines Walnussbaums für die geplante Allee durch den Oberbürgermeister und den Arbeitsdirektor der Hoechst AG beginnt nach langer Planungsphase offiziell der Bau der „Parkstadt Unterliederbach“ der Hoechst Bauen & Wohnen GmbH. Im 200 mal 350 m großen Areal westlich der Hunsrückstraße werden in den kommenden Jahren 600 Wohnungen der Hoechst AG und anschließend 400 weitere Wohneinheiten hinter der Jahrhunderthalle entstehen.
In der Gotenstraße 55 wird der Internationale Kindergarten eröffnet.


1995:
Das von der Hoechst AG aus Anlass der 600-Jahr-Feier der Höchster Stadtrechte angelegte, am 12. Juli 1956 eröffnete „Farbwerksbad“ oder „Silobad“ in Unterliederbach geht gegen eine symbolische Mark Pachtzins an die Stadt Frankfurt über.
Zum ersten Mal in ihrer Geschichte besitzt die katholische Pfarrei St. Johannes in Unterliederbach eine Statue ihres Kirchenpatrons: die 1,70 m hohe, vom Koblenzer Bildhauer Joseph Welling geschaffene Bronzeskulptur des Johannes.
Ein Großbrand, durch Brandstiftung an mehreren Stellen hervorgerufen, beschädigt das Verwaltungsgebäude und die Betreuungseinrichtungen der Walter-Kolb-Schule in Unterliederbach und verursacht einen Schaden von 1,2 Millionen Mark. Unter anderen werden alle Unterlagen ehemaliger Schüler vernichtet. Der beschädigte Teil des Gebäudes muss abgerissen und neu gebaut werden, da das Feuer den Spannbeton platzen ließ. Während der Sanierung werden die Betreuungseinrichtungen in der Karl-Oppenmann-Schule untergebracht.

1996:
Die Arbeiterwohlfahrt mietet das im Bau befindliche, von der Stadt geplante Kinderheim in der Euckenstraße und richtet darin ein Heim für Kinder und Jugendliche ein, die ohne Eltern oder andere erwachsene Begleitpersonen aus Krisengebieten nach Deutschland geflüchtet sind.
In der unter Denkmalschutz stehenden Barockscheune werden 23 Eigentumswohnungen errichtet.
Um die Unterhaltung und Nutzung der alten Dorfkirche, für die die Verwaltung der Evangelischen Kirche im Zuge der Sparmaßnahmen kein Geld mehr gibt zugunsten der Stephanuskirche, kümmert sich ein Förderkreis.
Ein Teil des Komplexes der Gartenstadt am Silobad nördlich der Jahrhunderthalle zu beiden Seiten der Hunsrückstraße ist bezogen. Für die neuen Bewohner organisieren die Kirchengemeinden gemeinsam mit dem Vereinsring und dem Bauherren Hoechst Wohnen und Bauen ein Willkommensfest.

1998:
An der Engelsruhe 2-6 errichtet der „Bauverein für Höchst a.M. und Umgebung eG“ 30 frei finanzierte Wohnungen.
Auf Anregung des Ortsbeirats lässt die Stadt das Grabkreuz des Unterliederbacher Schultheißen Johann Ludwig Wagner (1765-1843) auf dem Friedhof an der alten Dorfkirche restaurieren.


1999:
Die ev. Stephanusgemeinde Unterliederbach trennt sich von ihrem Gemeindehaus in der Wartburgstraße, die Stephanuskirche in der Liederbacher Straße wird stattdessen zum Versammlungszentrum der Gemeinde umgebaut.
Die Deutsche Entertainment AG (Deag) hat zum symbolischen Preis von 1 Mark gemäß Vertrag mit der Areatis Immobilien Management GmbH die Jahrhunderthalle Hoechst, die nun Jahrhunderthalle Frankfurt heißt, übernommen. Die Hoechst AG hatte die Halle 1963 zu ihrem 100-jährigen Bestehen errichtet und erst kürzlich für 10 Millionen Mark renoviert. Im Zuge des gravierenden Konzernumbaus der Hoechst AG, der auch die Kulturaktivitäten erfasst, wird die Halle aufgegeben. Die Aventis zahlt aber für die kommenden drei Jahre einen Bespielungszuschuss.

seit 2000

2001:
Der Magistrat beschließt, die alten, bis 1978 belegten Unterliederbacher Friedhof unter Denkmalschutz zu stellen.
Die St. Johanneskirche in Unterliederbach wird renoviert.
Die Taunusheimschule, eine Sonderschule für Erziehungshilfe, die im Jahr zuvor von Wehrheim im Taunus, wo sie mit einem 1998 geschlossenen Kinderheim der Waisenhausstiftung verbunden war, nach Unterliederbach gezogen war, wird künftig nach dem Philosophen und Literaturnobelpreisträger von 1908 Rudolph Christian Eucken heißen.

2002:
Die Außenarbeiten am Unterliederbacher Heimatmuseum Liederbacher Straße 131 sind mit der Anbringung einer Plakette mit dem Unterliederbacher Flurzeichen und dem Namenszug des Heimat- und Geschichtsvereins abgeschlossen.
Eine der ersten drei „multimedialen“, also mit PC und Internetanschluss ausgestatteten Kindertagesstätten wird eröffnet. In Fertigbauweise in nur knapp einem halben Jahr errichtet gemäß Planung und Ausführung durch das Hochbauamt, besticht sie durch die Holzfassade aus Allgäuer Lärche, großzügig verglaste Gruppenräume sowie liebevoll handwerklich gestaltete Details.

2003:
Das Silobad erhält ein neues Schwimmbecken.
Der Umbau der Stephanuskirche durch das Architekturbüro Meixner Schlüter Wendt wird mit der Martin-Elsässer-Plakette des Bundes Deutscher Architekten (BDA) ausgezeichnet.
Damit die als Grund- und Hauptschule gegründete Walter-Kolb-Schule um einen Realschulzweig ergänzt werden kann, wird Ende des Jahres ein Erweiterungsbau in Betrieb genommen.

2004:
45 Siedlungshäuser am Markomannen- und Alemannenweg aus dem Jahr 1937 werden sukzessive abgerissen und durch Neubauten ersetzt. Vorgesehen ist, in den nächsten fünf bis sechs Jahren insgesamt 230 (teilweise alten- und behindertengerechte) Wohnungen, zwölf Reihenhäuser und sechs gewerblich zu nutzende Immobilien zu schaffen.
Auf Initiative der „Freunde der Dorfkirche“ werden die Außentreppe zur Empore und zwei historische Epitaphe an der Unterliederbacher Dorfkirche saniert.
Im Dezember zieht die Freiwillige Feuerwehr Unterliederbach in ihr neues Domizil im Heimchenweg.

2005:
Die Stadt lässt aus Sicherheitsgründen instabile Grabsteine auf dem alten Friedhof umlegen. Der Magistrat lehnt die Bitte des Ortsbeirates um Mittel zur deren Wiederaufstellung und Verankerung ab.

Chronik wird nicht fortgesetzt.