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Unterliederbach

Ballsporthalle <br />
© Stadt Frankfurt am Main<br />
Foto: Stephanie Agethen
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grenzt direkt an Höchst und bildet mit der ehemaligen Kreisstadt eine bauliche Einheit. Außerdem grenzt Unterliederbach an den Main-Taunus-Kreis, und eine auffällige Grenze hat Unterliederbach gegenüber der Autobahn A66 zu bieten: Eine bunte Häuserzeile dient hier als bewohnte „Lärmschutzwand“. Doch Unterliederbach ist mehr als ein Grenzort. Die Jahrhunderthalle ist hier, die moderne Ballsporthalle – und mit dem 1956 eröffneten Silobad Frankurts ältestes beheiztes Freibad. Im Ortskern zeigt sich Unterliederbach noch von seiner dörflichen Seite.

Alte Fachwerkhäuser und sogar ein kleines „Schlösschen“ weisen auf die lange Vergangenheit des 1.200 Jahre alten Dorfes hin. Auf dem alten Marktplatz, der in jüngster Zeit neu gestaltetet wurde, findet seit Menschengedenken Handel statt – Marktrechte hatte Unterliederbach allerdings nie. Dafür hat der Stadtteil ein besonderes Schmuckstück aufzuweisen – die barocke Dorfkirche: „hier traut man sich“. Auf dem alten Friedhof, der mit der Barockkirche ein malerisches Ensemble bildet, liegt der bedeutende Staatsreformer Karl von Ibell begraben.

Stadtteil-Fakten

Einwohner: 14.350
Fläche: 587,7 Hektar
Eingemeindung: 1. April 1917 zu Höchst, 1. April 1928 zu Frankfurt

Walk of Fame Unterliederbach, © Stadt Frankfurt am Main

Unterliederbach- Frankfurts heimlicher Star

Tief im Westen und ganz schön glamourös: Unterliederbach steckt nicht nur voller Stars, der Stadtteil glänzt auch selbst auf dem roten Teppich.