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Harheim

hat eine reichlich sprudelnde Quelle, die auch im Winter nicht zufriert; ein Kurort ist Harheim trotz seines solehaltigen Wassers bislang aber noch nicht geworden. Die Ruhe, die reichhaltige Natur und Kleinodien wie „Am Born“, „Am Kapellchen“ oder am Ufer des Eschbachs machen den 4.000-Einwohner-Ort zu einer „heimlichen“ Kurstadt. Die Niddaaue eignet sich hervorragend für Spaziergänge oder Radtouren, und im Naturschutzgebiet Harheimer Ried wachsen Sumpfdotterblumen und Binsen. Städtische Züge trägt der Stadtteil, der sich zur 1200-Jahr-Feier einen neuen Ortsmittelpunkt spendierte, zwar nicht - das Vereinsleben ist aber so reichhaltig, dass auch größere Stadtteile Frankfurts Mühe haben, ein ähnliches Angebot auf die Beine zu stellen. So organisiert der Vereinsring einen der schönsten Weihnachtsmärkte der Region, der mit einer lebensgroßen Weihnachtskrippe mit echten Tieren durchaus eine Sensation in der Adventszeit darstellt. Die Römer siedelten hier (daher „Römerbrunnen“), der Bonifatiusweg führt am Ort vorbei, und gegen die Eingemeindung vor über 30 Jahren regte sich heftiger Widerstand. Mit den Politikern im „Römer“ hat das kleine Dorf schon so manchen Streit ausgefochten. Ob's am besonderen Wasser im Untergrund liegt?

Stadtteil-Fakten:

Einwohner: 4.294
Fläche: 500,5 Hektar
Eingemeindung: 1. August 1972

Aktuelles

Teaserbild Harheim, © Stadt Frankfurt am Main

Harheim - Einfach zauberhaft

Auch Frankfurt hat eine Winkelgasse. Hexen und Zauberer wohnen da zwar nicht - zauberhaft geht es im Norden Frankfurts aber trotzdem zu!