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Oberforsthaus

Schon in alten Zeiten gab es am Oberforsthaus einen Verkehrskreisel, damals noch für Fuhrwerke. Heute ist von den historischen Gebäuden nur noch der alte Pferdestall erhalten. Er steht unter Denkmalschutz. Das Oberforsthaus wurde 1729 als Sitz des Forstamtsleiters gebaut und als solches bis 1839 genutzt. Damals zog die Forstamtsleitung in die Sachsenhäuser Warte um. Im alten Oberforsthaus befand sich dann bis zu seinem Abbruch im Jahr 1963 eine Gaststätte. Inzwischen ist das städtische Forstamt wieder ganz in der Nähe, nämlich in der Flughafenstraße 3 untergebracht.
Einmal im Jahr geht es am ehemaligen Oberforsthaus turbulent zu: Am Dienstag nach Pfingsten feiern die Frankfurterinnen und Frankfurter hier ihren Nationalfeiertag, den Wäldchestag mit Kerb, Apfelwein und Musik. Die Ursprünge gehen sowohl auf heidnische Frühjahrstänze zurück als auch auf Frühjahrspicknicke, die anlässlich der Stadtwaldgabe an die Freie Stadt Frankfurt im Jahr 1372 begangen wurden.

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 21, Haltestelle "Oberforsthaus"