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Goethebuche

Ein Baum steht mitten im Wald und fällt dennoch unter den anderen Bäumen auf? Ja, denn sie ist die mächtigste Buche im ganzen Unterwald. Im Goethejahr 1999 wurde sie auf den Namen "Goethebuche" getauft, da sie laut Forstbüchern in Goethe´s Geburtsjahr gepflanzt wurde. Baumbänke laden zum besinnlichen Verweilen an diesem entlegenen Ort ein.

Solche herausragenden Waldbäume nennen die Forstleute "Überhälter". Sie stammen aus der vorherigen Waldgeneration und wurden beim Fällen der gleich alten Bäume verschont, also "überbehalten" - entweder, weil es sich um wertvolles Holz handelt, das noch zulegen soll oder um schützenswerte Bäume. So können sich Waldbesucher auch an Baumveteranen erfreuen. Rund um die Goethebuche sind zahlreiche junge Buchen aus Samen von selbst gewachsen.

Das Altheeg, also der Wald rund um die Goethebuche, ist seit 2003 als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet ausgewiesen - unter dem Namen "Schwanheimer Wald". Die nach EU-Recht zu schützenden Arten sind hier Hirschkäfer, Heldbockkäfer, Fledermäuse und als Lebensraum der bodensaure Eichenwald.

Anfahrtsbeschreibung
Buslinie 62, Haltestelle "Unterschweinstiege". Zu Fuß etwa 2 Minuten entlang der Schwanheimer Bahnstraße bis zur Ahornschneise und dann links in die südliche Ahornschneise abbiegen. Dann im Wald bis zur Eysseneckschneise wandern, dort rechts gehen und auf der Eysseneckschneise rund einen Kilometer geradeaus gehen bis zum Hinweisschild zur Goethebuche. Ein kleiner Trampelpfad führt die letzten Meter in den Wald hinein. Dauer: ca. 15 Minuten