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Agendawald

Frankfurts Agendawald wurde im November 2007 zehn Jahre alt. Zum Geburttagsfest kamen die Waldarbeiter mit ihren Motorsägen, um die erste Pflegemaßnahme durchzuführen: Eine "Läuterung" oder Jungbestandspflege. Ein schönes Geschenk zum 10ten Jahrestag, denn Bäume brauchen Licht zum Wachsen. Nur wachsende Bäume können Kohlendioxid binden und so einen Beitrag zum Klimaschutz liefern.

Frankfurter Bürgerinnen und Bürger haben den Agendawald in den Jahren 1997, 1998 und 2002 in drei Aktionen gepflanzt. Als ein Projekt der Frankfurter Agenda 21 haben sie die Anpflanzung sogar selbst finanziert. "Agendawald-Aktien", die je einer Spende von 25 Euro entsprechen, ermöglichten die Anpflanzung von 25 Quadratmetern Wald pro Aktie. Es wurden Eichen und Hainbuchen gepflanzt, die hier auch natürlich wachsen würden. Das Wäldchen ist insgesamt zweieinhalb Hektar groß.

Bis 1995 befand sich hier eine Eichstation der US-Armee, im 2. Weltkrieg eine Funkanlage der Deutschen Wehrmacht. Die letzten Gebäude wurden im Sommer 2001 vollständig zurückgebaut und entsiegelt. Nur die Betonsockel erinnern heute noch an die militärische Vergangenheit; seit November 2002 wächst hier ebenfalls Agendawald.

Vor dem Wäldchen liegt an der Agendawaldschneise ein Rastplatz mit zwei Bänken und einem Tisch. Daneben blüht im Sommer ein artenreicher Magerrasen.

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 12, Endhaltestelle "Rheinlandstraße".
Dann etwa 15 Minuten Fußweg (ausgeschildert) bis zur Agendawaldschneise.