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Fechenheimer Mainbogen

Der Fechenheimer Mainbogen ist das größte unbebaute Auengebiet in Frankfurt am Main. Er wird heute überwiegend landwirtschaftlich genutzt, birgt jedoch noch zahlreiche Relikte einer typischen Auenlandschaft, wie kleinere Auengehölze, Wiesen und vernässte Uferbereiche. Diese Kleinode und die offene Weite der Landschaft machen den Mainbogen zu einem besonderen Erholungsraum im Frankfurter GrünGürtel und zu einem wertvollen Lebensraum für eine üppige Tier- und Pflanzenwelt. Vor allem die vielen verschiedenen Vogelarten sind bei einem Spaziergang durch das Gebiet nicht zu überhören.

Der gesamte Fechenheimer Mainbogen ist Überschwemmungsgebiet und somit ein wichtiger Retentionstraum für das Frankfurter Stadtgebiet. In manchen Jahren bietet sich hier ein besonderes Naturschauspiel, wenn die weite Landschaft langsam unter den Fluten des Mains verschwindet und vorübergehend zu einer Seenplatte wird.

Entlang des Mainufers verläuft ein historische Treidelpfad. Bevor es motorisierte Schiffe gab zogen hier Pferde mühsam Kähne gegen die Strömung den Main hinauf (Treideln). Heute führt hier der GrünGürtel-Radrundweg entlang.

Im Westen des Mainbogens führt die Starkenburger Straße schnurgerade auf das Offenbacher Schloss zu. Sie ist links und rechts von imposanten Linden gesäumt, die im Frühsommer einen lieblichen Duft verströmen.

Lage
Der Fechenheimer Mainbogen liegt in der ehemaliegen Mainaue bei Fechenheim, südlich vor dem Berger Rücken.

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 11 oder 12 bis Endhaltestelle Fechenheim "Schießhüttenstraße", dann etwa 5 Minuten Fußweg