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FFH-Gebiet Schwanheimer Wald

Hier wachsen Eichen. Schon sehr lange. Denn hier stehen die ältesten "Heegen" im Frankfurter Stadtwald. Weil nicht alles abgeholzt wurde, gibt es heute besonders viel und ökologisch wertvolles Altholz. Das Land Hessen hat das mit 728 Hektar größte aller Frankfurter Schutzgebiete im Jahr 2004 der Europäischen Union als Flora-Fauna-Habitat-Gebiet (FFH) gemeldet.

Welche Pflanzen, Tiere und Lebensräume sollen hier erhalten werden? Wesentlich sind die alten bodensauren Eichenwälder (kalkfreier Boden). Sie machen fast ein Drittel des hessischen Bestands aus. Außerdem finden sich hier Stieleichen-Hainbuchenwald und Hainsimsen-Buchenwald. Am Rand der Schwanheimer Wiesen gibt es einen kleinen Trockenrasen.

Wichtig ist auch die Tierwelt, denn Hirschkäfer und Heldbock leben hier in einem der bedeutendsten Vorkommen Hessens. Beide sind auf alte Eichen angewiesen. Außerdem kommen Bechsteinfledermaus und Großes Mausohr vor. Botanisch interessant ist das Grüne Besenmoos.

Anfahrtsbeschreibung
Straßenbahnlinie 12 bis zur Endhaltestelle "Rheinlandstraße"