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Innenraumklima in Schulen – Nachuntersuchung

Untersuchung zum Raumklima der Passivhausschule

Nachdem im Jahre 2006 hohe Konzentration an Feinstaub und Kohlendioxid in der Raumluft verschiedener Klassenräume gemessen wurden, hat die Stadt Frankfurt eine Reinigungs- und Lüftungsinitiative gestartet. Die Reinigung der Klassenräume wurde von zuvor zweimal pro Woche auf dreimal wöchentlich in den Sommermonaten und auf fünfmal wöchentlich in den Wintermonaten erhöht. Darüber hinaus wurden alle Schulen mit dem Faltblatt „Frische Luft für Frankfurter Schulen“ auf die Bedeutung der richtigen Pausenlüftung hingewiesen.

Die im Herbst und Winter 2006/7 vorgenommenen Nachuntersuchungen zeigen, dass die Reinigungsinitiative geeignet ist, die Feinstaubbelastung in Klassenräumen zu vermindern. Bei täglicher Feuchtreinigung lag die Feinstaubbelastung in den Klassenräumen im Mittel ca. 20 µg/m3 über der Außenluftbelastung, während sie bei seltener Feuchtreinigung noch 40-50 µg/m3 über der Außenluft gelegen hatte.

Darüber hinaus wurden in mehreren Klassenräumen die Kohlendioxidkonzentrationen mit der CO2-Ampel der Fa. Org-Delta überprüft. In den untersuchten Klassenräumen wurde der Grenzwert von 1500 ppm nur selten erreicht; d.h. richtiges Lüften kann nachweislich die Kohlendioxidkonzentrationen in günstigen Bereichen halten.

Frankfurt hat auch eine der ersten Passivhausschulen errichtet; die Überprüfung der Raumluftqualität dieser Schule hat wertvolle Hinweise erbracht, die bei weiteren Passivhausschulen umgesetzt werden sollen.

Den Bericht zur Raumluftqualität der Passivhausschule sowie die Nachuntersuchungen zur intensivierten Reinigung finden Sie nebenstehend.