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Dengue-Fieber

Das Dengue-Fieber ist eine durch Mücken übertragene virusbedingte Infektion, die in tropischen und subtropischen Regionen verbreitet ist (z. B. in Südostasien oder Südamerika); 2013 gab es allerdings einen Ausbruch in Europa, und zwar auf Madeira mit über 2.000 Erkrankten.
Dengue führt zu Fieber und zu lang anhaltenden Gelenkbeschwerden.
Da von dem Dengue- Virus vier Serotypen existieren, kann man viermal an Dengue-Fieber erkranken. Oft nimmt die Schwere der Erkrankung dabei zu; in seltenen Fällen kommt es zu einer ausgeprägten Blutgerinnungsstörung (hämorrhagisches Dengue-Fieber).



Reise-Tipp

Zurzeit steht weder ein Impfstoff noch eine wirksame Behandlungsmöglichkeit zur Verfügung.
Reisende in die betroffenen Gebiete sollten sich konsequent mit Mückenschutzmitteln (sog. Repellenzien) einreiben (auch tagsüber!) und langärmelige Kleidung, lange (am besten imprägnierte) Hosen sowie feste Schuhe und Strümpfe tragen, um Stiche zu vermeiden. Für einfache Unterkünfte, die nicht über eine Klimaanlage verfügen, bietet die Verwendung von (imprägnierten) Moskitonetzen einen zusätzlichen Schutz.