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Wallanlagen

Untermainanlage Gallusanlage Taunusanlage Bockenheimer Anlage Eschenheimer Anlage Friedberger Anlage Obermainanlage

Die ringförmige Grünanlage um die Frankfurter Innenstadt ist ein wichtiges Naherholungsgebiet mit vielen bemerkenswerten Denkmälern, großen Weihern, alten Baumbeständen und Kinderspielplätzen. Bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts verliefen hier die mittelalterlichen Stadtmauern mit einem umgebenden Wassergraben, der durch den Main bewässert wurde. Ab 1807 wurde das Festungsgelände parzelliert und als Gartenland versteigert mit der Auflage, den äußeren Rand dem Allgemeinwohl zur Verfügung zu stellen. Die öffentlichen Spazierwege werden durch den Kunstgärtner Sebastian Rinz gestaltet. Diese neuen Gärten und Anlagen galten bald als viel bewunderte Sehenswürdigkeit der Stadt.

Bereits um 1705 erfolgten die ersten Linden-Pflanzungen. Im Jahr 1765 legte die Stadt eine durchgehende Baumallee ("Lustallee") um Frankfurt und Sachsenhausen an. 1827 wurde das heute noch geltende „ Wallservitut“ beschlossen, wonach die Wallanlagen vor jeglicher Bebauung geschützt sind. Eine Erweiterung von 11 auf 18 ha erfolgte 1939 und von 1946-52 eine zweite Erweiterung und Neugestaltung. In den Jahren 1980 bis 1990 führte die Stadt Frankfurt eine Grunderneuerung und Umgestaltung durch.