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Bockenheimer Anlage

Malerisch liegt der große Weiher mit der Fontäne in der Bockenheimer Anlage. Sein Ufer ist stimmungsvoll und abwechslungsreich gestaltet. Sumpfpflanzen, Seerosen und Schilf wachsen hier. Terrassen locken direkt ans Wasser, Enten umschwimmen ein Inselchen mit einer Sumpfzypresse. Ein Weg führt um den Weiher, vorbei an einem Mammutbaum und hohen, teils exotischen Bäumen, bis zu dem Hang mit Terrassenanlagen, der die Anlage zur Hochstraße und zum Stadtzentrum öffnet. Der Weiher entstand ursprünglich aus einem Löschwasserbecken aus der Zeit des 2.Weltkriegs.
Die Bockenheimer Anlage bietet Erholung nahe dem Opernplatz im Zentrum der Stadt. Sie reicht von dort bis zum Eschenheimer Tor.

Bockenheimer Anlage Nebbiensches Haus © 16.0; Aufnahme: 2002
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Ein Teil nahe der Alten Oper wurde 1997 zu Ehren der Frankfurter Volksschauspielerin in Liesel-Christ-Anlage umbenannt. Die Alte Oper wurde entgegen den Bestimmungen der Wallservitut 1880 in die Grünanlagen hinein gebaut. Dasselbe gilt für das Hilton-Hotel, dem ehemaligen Stadtbad Mitte. Wie ein Schmuckstück mutet in seiner Nähe das Nebbien'sche Gartenhaus an, ein klassizistischer Pavillon. Der Verleger und Drucker Johann Nebbien ließ ihn 1810 bauen. Das Häuschen umgibt ein stimmungsvoller Garten mit einem Florentiner Brunnen und, im vertieften Gartenteil gegenüber, einem marmornen Renaissancebrunnen. Es erinnert an die bürgerliche Gartenkultur im 19. Jahrhundert, als es viele prachtvolle Privatgärten in der Bockenheimer Anlage gab. Heute lädt hier der Frankfurter Künstlerclub zu Ausstellungen, Konzerten und Lesungen ein.

Größe

3,83 ha

Adresse

Bockenheimer Anlage
Frankfurt am Main

Anfahrtsbeschreibung
U-Bahn: U 6, 7, Station Alte Oper
U 1, 2, 3, Eschenheimer Tor