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Taunusanlage

Die Taunusanlage zieht sich mit hügeligen Wiesen und einer Vielzahl von Denkmälern und Kunstwerken vom Taunustor bis zur Alten Oper hin. Gleich hinter dem Schiller-Denkmal von Johannes Dielmann öffnet sich am Taunustor eine grüne Oase mit Rasenflächen und großen Laubbäumen, gärtnerischen Akzenten, Treppchen und Bänken und Resten alter Wallmauern. Auf einem Hügel, der ehemaligen Bastionsspitze, erhebt sich Georg Kolbes Denkmal zu Ehren Beethovens. Unweit davon hat Kolbes Heine-Denkmal seinen Platz. Schon 1913 wurde es hier aufgestellt, 1933 stürzten es Anhänger des NS-Regimes und zerstörten das Steinrelief des Dichters. Danach stand es unter dem Titel "Frühlingslied" im Garten des Städel, bis es 1947 in die Taunusanlage zurückkehrte. Die stark befahrene Junghofstraße teilt die Anlage, die sich dann weiter bis zum Opernplatz erstreckt. Von dieser Seite führt ein Halbkreis von Marmorsäulen und -bänken in den Park hinein direkt zum Marshall-Brunnen mit drei bronzenen Grazien, die die Anmut im Geben, Nehmen und Danken ausdrücken sollen.

Wallanlagen, Taunusanlage © Grünflächenamt, Foto: Stefan Cop
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Schon ursprünglich stattete der Stadtgärtner und Gartenkünstler Sebastian Rinz diesen Teil der Wallanlagen besonders prächtig aus mit Kunstwerken und einem Goldfischweiher mit Fontäne. Später erwarb die Stadt noch einen Tiefgarten und ein "Schweizer Häuschen" aus dem angrenzenden Besitz der Lulu Bordes, geb. Brentano. Nach schweren Kriegszerstörungen wurde die Anlage 1950 neugestaltet mit früheren und neuen Kunstwerken und Denkmälern, darunter seit 2006 eine Gedenktafel an die Opfer der Drogensucht.

Größe

4,26 ha

Adresse

Taunusanlage
Frankfurt am Main

Anfahrtsbeschreibung
S-Bahn: Station Taunusanlage
U-Bahn: 6,7 Station Alte Oper