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Ökoprofit 2017 startet am 13.12.2016

Frankfurter Unternehmen können jetzt noch ins betriebliche Umweltmanagement einsteigen

„Wir haben in unserer aktuellen Projektrunde 2017 von Ökoprofit noch wenige Plätze frei“, sagt Florian Unger, Projektleiter vom Energiereferat der Stadt Frankfurt am Main. Mit Ökoprofit können Unternehmen, Betriebe und Institutionen in das Thema Umweltmanagement einsteigen. Ziel hinter dem Projekt ist es, die Betriebskosten bei gleichzeitiger Schonung der natürlichen Ressourcen zu senken. Auftakt für das nächste Ökoprofit-Einsteigerprojekt ist der 13. Dezember 2016 im Palmengarten.

Themen wie Energieeffizienz, Abfallentsorgung- und Vermeidung, Wassereinsparungen aber auch Strom- und Kraftstoffverbrauch werden im Rahmen des Projektes von qualifizierten Beratern vor Ort in den Betrieben unter die Lupe genommen, analysiert und im Anschluss von den Betrieben optimiert. Unterstützung erhalten die Betriebe darüber hinaus auch bei der Beratung zum Thema Energieaudit und Energiemanagementsysteme.

Vorteile für Unternehmen und Umwelt

„Die Unternehmen profitieren vom strukturierten Ökoprofit-Ansatz, denn sie können häufig nur kleine Verbesserungsschritte im Unternehmen vornehmen und damit Kosten reduzieren. 5,39 Millionen Euro sparten die Unternehmen zusammen ein, die sich bisher an Ökoprofit beteiligt haben“, erläutert Florian Unger.

Auch die Umwelt profitiert von Ökoprofit, denn insgesamt reduzierte sich durch die im Rahmen des Projektes erfassten Maßnahmen im gleichen Zeitraum um 43.223 Tonnen CO2. Das entspricht einer Waldfläche von 7.203 Hektar und damit einer Fläche von zirka 9.800 Fußballfeldern. „Das Projekt Ökoprofit zeigt, dass Ökologie nicht im Widerspruch zur Ökonomie steht“, bringt Luise Riedel, Geschäftsfeld Innovation und Umwelt der IHK Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main, die gelungene Kombination des Projektes auf den Punkt.

Ökoprofit ist Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“

Ökoprofit ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der örtlichen Wirtschaft, das von der IHK Frankfurt am Main, der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main und der Wirtschaftsförderung Frankfurt unterstützt wird.
Das Projekt ist darüber hinaus Teil des Frankfurter „Masterplan 100 % Klimaschutz“, der die folgenden Klimaschutzziele verfolgt:

Bis 2050 will die Stadt Frankfurt am Main

• eine Reduzierung des Energiebedarfs um 50 Prozent erreichen,
• eine Deckung des Restenergiebedarfs aus kommunalen und regionalen Erneuerbaren Energien realisieren und
• die Treibhausgasemissionen gegenüber 1990 um mindestens 95 Prozent verringern.

Kontakt, Anmeldung und weiterführende Informationen:

Ansprechpartner
 
Link-IconFlorian Unger
Telefon:+49 (0)69 212 39478
E-Mail:Link-Iconflorian.unger [At] stadt-frankfurt [Punkt] de