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Speichen und Strahlen: Gutes Stadtklima

Das Stadtklima hängt stark vom Verhältnis zwischen Gebäuden, versiegelten Flächen und Grünräumen ab. Bereits heute herrscht in Frankfurt das typische Stadtklima mit höheren Temperaturen, weniger Wind und geringeren Niederschlägen als im Umland.
Bis zum Jahr 2050 sollen laut Prognosen die heißen Sommertage (über 25 Grad Celsius) von 46 auf 72 Tage zunehmen. In Frankfurt weht hauptsächlich der Wind von Südwest oder Nordost.

Frische Luft strömt von den Hängen des Taunus ein, Main und Nidda wirken als Luftleitbahnen. Auch im GrünGürtel selbst entstehen auf den Feldern und Wiesen in Frankfurts Norden kühle Luftmassen.
Im südlichen Stadtwald wird Sauerstoff produziert und die Luft von Staub gereinigt. In den Speichen werden die vorhandenen Grünräume vernetzt und das Einströmen von frischer und kühler Luft in die Innenstadt verbessert.

Verbesserungen für das Stadtklima sind in allen Speichen zu berücksichtigen, doch für zwei Speichen/Strahlen ist die Klimafunktion besonders wichtig:

  • die vom Nordosten bis zum Anlagenring verläuft (Bergen, Seckbach, Bornheim, Nordend) und
  • die vom Norden zur Innenstadt führt (Nieder-Eschbach,Bonames, Eschersheim, Eckenheim)


Hier liegen vielfältige Potentiale, die Innenstadt - mit geeigneten Maßnahmen - an heißen Tagen zu kühlen und die Luftqualität zu verbessern.