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Stadtwald

Im Süden des GrünGürtels erstreckt sich der Frankfurter Stadtwald. Rund 4000 Hektar davon liegen im GrünGürtel, weitere 1500 außerhalb.

Der Frankfurter Oberwald bei Sachsenhausen und Oberrad ist geprägt von riesigen Buchen, die auf kalkigem Grund wachsen. Die Vielfalt an Kräutern ist üppig und zeigt im Frühjahr ein Meer von Buschwindröschen.

Der Frankfurter Unterwald, westlich der Isenburger Schneise gelegen, ist ein Eichen-Hainbuchenwald, es wachsen aber auch viele Kiefern. Der Boden ist sandig und nährstoffarm, deshalb wachsen hier nur wenig Kräuter.

Besonders alte Exemplare der Eichen befinden sich im Schwanheimer Wald, der ebenso wie der Unterwald einst gewinnbringend als Waldweide genutzt wurde. Früher war es ein vom Main überschwemmter Sumpfwald, im westlichen Teil am Rohsee sind Spuren vorhanden.

Verstreut in den Stadtteilen liegen Niedwald, Biegwald, Ginnheimer Wäldchen, Enkheimer Wald, Fechenheimer Wald, Riederwald und außerhalb des GrünGürtels Nieder-Erlenbacher und Nieder-Eschbacher Wald. Dazu kommen Wälder bei Neu-Isenburg, Gravenbruch, an der Hohenmark und Kelkheim.

Der Stadtwald bietet einer reichen Tierwelt ein Zuhause: Amphibien, Falter, Käfer und andere Insektenarten, Säugetiere und zahlreiche Vögel. Rehwild, Damwild und im Schwanheimer Wald auch ganzen Rotten von Wildschweinen.

Schon seit 1372 gehört der Stadtwald der Frankfurter Bürgerschaft. Denn nachdem reiche Patrizier Kaiser Karl IV sehr viel Geld geliehen hatten und er es nicht zurück zahlen konnte, übertrug er ihnen das Pfand: Einen Teil des damaligen Königsforstes und das Schultheißamt. Da hiermit das Stadtrecht verbunden war wurde Frankfurt so zu einer "freien Reichsstadt".

Lage
Der Stadtwald bildet einen der drei großen Landschaftsräume des GrünGürtels - Niddatal und Berger Rücken sind die zwei weiteren. Der Stadtwald erstreckt sich von Schwanheim im Westen bis Oberrad im Osten.