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Mainuferpark

Wohnen und Leben am Fluß

Wohnen und Leben am Fluss - durch den Mainuferpark ist dieser Traum in Frankfurt wahr geworden. Getreu ihrem Namen "Frankfurt am Main" wollte die Stadt den Main, seine Ufer und die angrenzenden Flächen als zentralen öffentlichen Freiraum gestalten. 1986 schrieb sie einen Wettbewerb für die landschaftliche und städtebauliche Entwicklung des Mainufers aus. Ab 1990 forcierte das Consilium Stadtraum Main das Projekt eines Mainuferparks zwischen Deutschherrnbrücke im Osten und Main-Neckar-Brücke im Westen. Bis 2006, pünktlich zur Fußball-WM, entstand an beiden Flussufern eine Parklandschaft von rund sieben Kilometern Länge. Eine solche Symbiose von Fluss, Ufer und Stadtsilhouette ist in dieser Form in Deutschland einmalig.

Nizza Bäume © 16.0; Aufnahme: 2002
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Ein Hauch vom Mittelmeer

Platanen begrenzen und prägen den Mainuferpark auf der sogenannten nördlichen „Frankfurter“ Seite, der durchgehende Uferweg und die Brückenkonturen sind nachts illuminiert. Am Westhafen beginnt der Park mit einem mondänen "Klein-Venedig" errichtet auf den Hafenmolen und geprägt vom 99 Meter hohen "Westhafen-Tower". Liegewiesen laden entlang dem Untermainkai zum Entspannen ein. Im Nizza erleben Spaziergänger einen Hauch von Mittelmeer mit Palmen und südländischen Pflanzen. Entlang des alten Stadtkerns führt am Mainkai nur wenige Schritte vom Römer der Eiserne Steg "dribb de Bach" (frankfurterisch für „über den Main ans Südufer“), starten Ausflugsschiffe und eine historische Eisenbahn. Der Grünstreifen verbreitert sich an der Schönen Aussicht und jenseits der Flößerbrücke verbindet die "etwas andere" Grünanlage der Weseler Werft das neuerbaute Wohnquartier im Ostend mit dem Main. Sie endet an den Bastionen der Ruhrorter Werft, vor der alten Großmarkthalle, wo zukünftig die Europäische Zentralbank residieren wird.

Entspannen und Feiern

Über das Wasser geht der Blick von hier ins Grüne: Wohnen und Leben am Fluss heißt die Devise auch dort, am Deutschherrnufer mit seinem mediterranen Flair. Nach Osten schließen die Mainwasen in Richtung Gerbermühle an. Westlich erstreckt sich das Museumsufer mit hochkarätigen Museen am Schaumainkai und dem grünen Tiefkai - Treffpunkt rund ums Jahr zum Entspannen, für Flohmarkt, Mainspiele, Nacht der Museen und Museumsuferfest. Jenseits der Friedensbrücke bietet der Theodor-Stern-Kai echtes Neuland: 17 m breit und 800 m lang wurde er vom Mainbett abgetrennt und als Park gestaltet. Auf der Sachsenhäuser Seite verbindet die Promenade des Mainuferparks den überregionalen Radwanderweg von Ost nach West.

Anfahrtsbeschreibung
U-Bahn: U 4,5, Station Römer
U 1 – 3, Station Schweizerplatz
U 1 – 5, Station Willy-Brandt-Platz