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Sommerhoffpark

Der Sommerhoffpark zählt vermutlich zu den unbekanntesten Parks in Frankfurt. Sehr zu Unrecht, denn außerordentlich reizvoll öffnet sich der alte Landschaftsgarten zum Main hin. Wer den früheren Herrensitz zwischen Industrie- und Gewerbeanlagen an der Gutleutstraße entdeckt, schaut überrascht in das dichte Grün satter Wiesen und alter Bäume. Am Ende schimmert der Main, ein Spielplatz erwartet die Kinder. Parkbänke, umpflanzt mit Rosen, laden an der Uferpromenade zum Verweilen ein mit Aussicht auf das dicht bewachsende Niederräder Ufer.

Herbst im Sommerhoffpark © Stadt Frankfurt am Main, Grünflächenamt
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Der Sommerhoffpark entstand 1803 als Herrensitz des Handelsherren Gogel. Sein Landschaftsgarten sei besonders schön, hieß es schon damals. 1883 ging das Anwesen in den Besitz der Familie Sommerhoff über, 1928 kaufte die Stadt Frankfurt das Gelände. Nach den sozialen Konzepten des "Neuen Frankfurt" entstand ein "Öffentlicher Park, Jugenderholungsstätte und Schüler-Garten" ausgestattet mit Spielplätzen, Licht- und Luftbad für kleine Kinder, Freiluft-Unterrichtsplatz. Und entlang des gesamtes Mainufers gab es eine Badeanlage mit Planschbecken, Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich.
Auf der Ruine, der im 2.Weltkrieg zerstörten Villa wird 1952 das Altenheim im Park errichtet.
Heute nutzen vor allem die Bewohner des angrenzenden Johanna-Kirchner-Altenhilfezentrum und die Kinder aus der benachbarten "Schule am Sommerhoffpark" für Hörbehinderte die kleine Parkanlage. Sehr ruhig und wenig frequentiert liegt sie da, abgeschieden von den nächsten Wohngebieten und ist sie trotz ihrer reizvollen Lage kaum bekannt.

Größe

2,47 ha

Adresse

Sommerhoffpark
Gutleutstraße
Frankfurt am Main