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Tempo 30 bei Nacht - Verkehrsversuch

Lärm birgt erhebliche Gesundheitsrisiken insbesondere wenn die Nachtruhe gestört wird. Deshalb entwickelt die Stadt Frankfurt am Main verschiedene Maßnahmen im Rahmen der Lärmminderungsplanung zum Schutz der Bevölkerung.

Ein wesentlicher Lärmverursacher in der Nacht ist der Straßenverkehr. So gibt es in der Stadt Frankfurt am Main erhebliche Schwellenwertüberschreitungen bei Lärm in Wohngebieten an Hauptverkehrsstraßen. In innerstädtischen Gebieten besteht aber immer wieder die Problematik, dass Maßnahmen wie zum Beispiel Lärmschutzwände nicht umsetzbar sind. Ein Vorschlag aus dem Lärmaktionsplan des Regierungspräsidiums Darmstadt ist, das Tempo an Hauptverkehrsstraßen in der Nacht auf 30 km/h zu senken.

Mit dem Verkehrsversuch "Tempo 30 bei Nacht auf Hauptverkehrsstraßen" wurde die Wirksamkeit dieser Lärmschutzmaßnahme erprobt und geprüft, ob diese Maßnahme für eine Entlastung der Anwohner in den betroffenen Gebieten sorgen kann.

2012 wurde zunächst in der Höhenstraße eine Temporeduzierung auf 30 km/h in den Nachtstunden umgesetzt und untersucht. Die Ergebnisse zeigten, insbesondere in den empfindlichen Nachtrandzeiten (zwischen 5 und 6 Uhr) deutliche lärmmindernde Effekte der Maßnahme Tempo 30 bei Nacht.

Zwischen 2015 bis 2016 hat die Stadt Frankfurt am Main dann vier weitere Straßenabschnitte auf die Wirksamkeit von „Tempo 30 bei Nacht auf ausgewählten Hauptverkehrsstraßen“ geprüft. Im Rahmen des Verkehrsversuchs wurden auch Ausweichrouten untersucht, um so mögliche Verkehrsverlagerungseffekte zu erfassen und zu vermeiden. Die Ergebnisse aus 2012 wurden bestätigt.

Die Untersuchungsergebnisse aus 2012 (Höhenstraße) und des Verkehrsversuches 2015/2016 finden Sie rechts zum Herunterladen.