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Aufbrüche

Punktaufbrüche

Punktaufbrüche im Straßenbereich werden durchgeführt, z.B., zur Verlegung von Hausanschlussleitungen, zum Einbau von Revisionsschächten, für die Isolation bzw. Abdichtung von Kelleraußenwänden, für Sondierbohrungen, Grundwassermessstellen, etc..

Punktaufbrüche sind somit Sondernutzungen, da sie den Gemeingebrauch an einer öffentlichen Straße beeinträchtigen. Da abweichend von den üblichen Sondernutzungen, z.B., Sommergärten, Verkaufsstände etc., die Straße dabei aufgebrochen wird, sind im Sachgebiet 66.13.2 Aufbruchgenehmigungen zu erteilen. Mit diesen Aufbruchgenehmigungen wird ein Verfahren eingeleitet, das die Kontrolle der Kleinbaustelle, insbesondere nach ihrer Fertigstellung, durch Fachkräfte des Amtes für Straßenbau und Erschließung, ermöglicht. Oberstes Gebot dabei ist die fachgerechte und verkehrssichere Wiederherstellung der Straßenoberfläche, die dann wieder zur Abwicklung der verschiedensten Verkehre zur Verfügung gestellt werden kann.

Von der Aufbruchgenehmigung nicht abgedeckt sind Baustelleneinrichtungen oder Materiallagerungen im öffentlichen Verkehrsraum. Hier ist zusätzlich eine Sondernutzungserlaubnis des Sachgebietes 66.13.1 des Amtes für Straßenbau und Erschließung einzuholen.

Es kann vorkommen, dass Ihnen eine Aufbruchgenehmigung versagt wird. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn die Straßenoberfläche gerade erst neu gemacht wurde. Dann wird der neu hergestellte Bereich mit einer befristeten Aufbruchsperre belegt.

Aufbrüche bedürfen der schriftlichen Erlaubnis durch das Amt für Straßenbau und Erschließung. Rechtsgrundlage ist das Hessische Straßengesetz, sowie die Aufbruchrichtlinien der Stadt Frankfurt am Main. Wird in den Fahrbahnbereich eingegriffen, so ist zusätzlich eine Baustellenverfügung des Ordnungsamtes einzuholen.

Bedenken Sie, dass eine Aufbruchgenehmigung nur 3 Monate gültig ist. Die Arbeiten sollten deshalb möglichst innerhalb des erteilten Zeitfensters durchgeführt werden, da sonst eine neue Genehmigung mit Plänen beantragt werden muss. Abgesehen von dem Aufwand für die erneute Antragstellung, verursachen Sie dann auch bei uns Verwaltungsaufwand, der, sofern es sich um eine gebührenpflichtige Maßnahme handelt, erneut bezahlt werden muss.
Wir sind bemüht, Ihren Antrag zeitnah zu bearbeiten. Im Regelfall, d.h., wenn keine Rückfragen mehr sind und auch keine Unterlagen nachgefordert werden müssen, werden Sie innerhalb von 2 Wochen nach Eingang von uns den Bescheid erhalten. Wir möchten Sie im Interesse einer zügigen Antragsbearbeitung vor Ablauf dieser Zeit bitten, nicht bei uns anzurufen, es sei denn, Sie möchten uns zum Antrag Veränderungen mitteilen oder den Antrag zurücknehmen.

Sofern eine Arbeitsstelle im öffentlichen Verkehrsraum (Fahrbahn, Gehweg, Radweg) eingerichtet werden soll, muss spätestens 3 Wochen vor Baubeginn eine verkehrsrechtliche Anordnung beim Straßenverkehrsamt beantragt werden. ( siehe nebenstehenden Link )


Laufscheinverfahren

Bei Aufgrabungen im öffentlichen Straßengelände besteht generell die Verpflichtung, sich über die Lage von Fremdleitungen im unterirdischen Straßenraum zu informieren.
Hierfür wird vom Amt für Straßenbau und Erschließung ein Laufschein ausgegeben, auf dem sämtliche Adressen mit Telefonnummern der Ver- und Entsorgungsträger vermerkt sind.
Sie bekommen bei den einzelnen Stellen Auskunft über den Leitungs- bzw. Kabelbestand im Bereich Ihrer Baustelle. Weiterhin wird Ihnen mitgeteilt, ob Arbeiten im Bereich Ihrer Baustelle geplant sind, darüber hinaus werden Ihnen auch Auflagen bekannt gegeben. Der Laufschein kann aus Verfahrensgründen nur direkt bei uns angefordert werden. Anlage 1

Kosten

Siehe den Link zu Verwaltungsgebühren in der rechten Spalte.

Benötigte Unterlagen

Antrag auf Aufbruch bei Sachgebiet 66.13.2
Der Antrag ist unserem Amt in Papierform und als Datei einzureichen. Von dem Antragsformular (siehe Anlage 1) ist möglichst Gebrauch zu machen, da in ihm alle wichtigen Daten für die Genehmigung abgefragt werden. Die Baumaßnahme ist zu beschreiben z.B., 1 Baugrube von 1,5 m x 1,0 m zur Verlegung eines Gas-Hausanschlusses.

Lageplan
Als Anlage ist ein Lageplan im Maßstab 1:250/1:500 (3-fach) beizufügen, der die Straße mit ihrer Straßengrundstücksgrenze und die Bordsteinführungen aufweist. Weiterhin ist die Bebauung mit Hausnummer, einmündende Seitenstraßen, falls es sich um eine Eckbebauung handelt mit entsprechenden Straßennamen, darzustellen.
Grundlage für den Lageplan ist die Stadtgrundkarte beim Stadtvermessungsamt. In diesem Lageplan ist die Baugrube maßstäblich vermasst einzutragen. Der Lageplan ist mit einem Nordpfeil zu versehen.

Adresse

Sondernutzungen
Amt für Straßenbau und Erschließung
Adam-Riese-Straße 25
60327 Frankfurt am Main

 
Telefon: +49 (0)69 212 35451 Hotline Sondernutzung und Gestattungen
Telefax: +49 (0)69 212 30724 FAX allgemein
E-Mail: Link-Iconsondernutzungen [At] stadt-frankfurt [Punkt] de