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Drogen und Sicherheit

Fixerbesteck, © Stadt Frankfurt am Main
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Vor einigen Jahren noch war Frankfurts Ruf als "Drogenhauptstadt" vor allem in der offenen Drogenszene begründet, die bis zum Beginn der Neunziger Jahre Teilbereiche des Bahnhofsviertels und vor allem die Taunusanlage zu "Drogenghettos" werden ließ. Heute wird Frankfurt mit seinem fortschrittlichen drogenpolitischen Programm in Verbindung gebracht und deswegen häufig von Vertreter/innen anderer deutscher und internationaler Städte besucht.

Durch die koordinierte und abgestimmte Zusammenarbeit aller Beteiligten, namentlich der Polizei, der Staatsanwaltschaft, dem Stadtgesundheitsamt, dem Sozial- und Jugendamt, Ordnungsamt sowie dem Drogenreferat und den Drogenhilfeeinrichtungen hat sich in den vergangenen Jahren die Lage gerade in diesen Bereichen merklich entspannt. Ohne die Situation schönreden zu wollen, sind die genannten Bereiche um die Kaiserstrasse für das allgemeine urbane Leben wiedergewonnen.

Maßgeblich gefördert wurde diese Entwicklung durch eine Kombination unterschiedlicher Hilfsangebote für Frankfurter Drogenabhängige, z.B. im Rahmen des Methadonprogramms, durch die Einrichtung von Konsumräumen, in denen unter hygienischen Bedingungen und ärztlicher Aufsicht Drogen zu sich genommen werden können, kostenlosen Spritzentausch und aktuell dem Crack-Street-Programm.

Weitere detaillierte Informationen zum Thema Drogen und Drogenberatung erhalten sie vom Drogenreferat.

Für die Verfolgung von Drogendelikten und Informationen zu allgemeinen Sicherheitsproblemen im Zusammenhang mit Drogenkonsum ist die Polizei (Tel.: ++49-(0)69/755-00 oder 2555-00) Ihr Ansprechpartner.