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2010/2011 Thomas Rosenlöcher

Foto von Thomas Rosenlöcher © Kulturgesellschaft Bergen-Enkheim mbH
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Thomas Rosenlöcher, geboren 1947 in Dresden, studierte von 1976 bis 1979 am Literaturinstitut in Leipzig und lebt als freier Schriftsteller in Beerwalde bei Dresden. Rosenlöcher ist Mitglied der Sächsischen Akademie der Künste und der Akademie der Künste in Berlin. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise und Auszeichnungen.

"Thomas Rosenlöcher ist ein herausragender Lyriker, Essayist und Erzähler. Er hat in seinem Werk einen eigenen Ton gefunden, ist ein romantischer Selbstironiker, der in der Sprache Schutz sucht.
In seinen Beschreibungen der Natur fordert er mit einem scharfen ironischen Ton den Leser zu wachsamen Beobachtungen und aktivem politischen Denken heraus. Der melancholische Spötter ist ein verschmitzter Zeitgenosse, für den Widerstand Alltag ist."

So heißt es in der Begründung der Jury für die Wahl des 37. Stadtschreibers von Bergen-Enkheim.

Auszeichnungen

1989 Georg-Maurer-Preis der Stadt Leipzig
1990 Förderpreis zum Hugo-Ball-Preis
1990 Stipendium Künstlerhaus Edenkoben
1991 Märkisches Stipendium für Literatur und F.-C.-Weiskopf-Preis
1993 Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen
1993 Heinrich-Heine-Stipendium der Stadt Lüneburg
1996 Erwin-Strittmatter-Preis
1999 Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Tübingen
1998/1999 Lesereise zum Preis der LiteraTour Nord
2000 Kulturpreis Harz
2002 Kunstpreis der Landeshauptstadt Dresden
2002 Stipendium der Calwer Hermann-Hesse-Stiftung
2004 Wilhelm-Müller-Preis des Landes Sachsen-Anhalt
2005 Stipendium der Deutschen Akademie Rom Villa Massimo
2006 Künstlerhof Schreyahn-Stipendium
2008 Stipendium Künstlerhaus Edenkoben
2008 Hölty-Preis für Lyrik der Landeshauptstadt Hannover
2010/2011 Stadtschreiber von Bergen-Enkheim

Veröffentlichungen

Ich lag im Garten bei Kleinzschachwitz. Gedichte und zwei Notate. Mitteldeutscher Verlag, Halle/Leipzig 1982

mit Albrecht von Bodecker (Bilder): Herr Stock geht über Stock und Stein. Kinderbuchverlag, Berlin 1987, ISBN 3-358-00149-0

Schneebier. Gedichte. Mitteldeutscher Verlag, Halle/Leipzig 1988, ISBN 3-354-00739-7

Das langgestreckte Wunder. Illustriert von Karl-Heinz Appelmann. Kinderbuchverlag, Berlin 1989, ISBN 3-358-01355-3

Die verkauften Pflastersteine. Dresdener Tagebuch. Suhrkamp, Frankfurt 1990, ISBN 3-518-11635-5

Der Mann, der ein Flußpferd war. Mit Bildern von Karl-Heinz Appelmann. Altberliner Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-357-00337-6

Die Wiederentdeckung des Gehens beim Wandern. Harzreise. Suhrkamp, Frankfurt 1991, ISBN 3-518-11685-1

Die Dresdner Kunstausübung. Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt 1996, ISBN 3-518-40800-3

Ostgezeter. Beiträge zur Schimpfkultur. Suhrkamp, Frankfurt 1997, ISBN 3-518-12023-9

Ich sitze in Sachsen und schau in den Schnee. 77 Gedichte. Suhrkamp, Frankfurt 1998, ISBN 3-518-40991-3

Am Wegrand steht Apollo. Wiepersdorfer Tagebuch. Gedichte. Insel-Verlag, Frankfurt/Leipzig 2001, ISBN 3-458-19224-7

Liebst Du mich, ich liebe Dich. Geschichten zum Vorlesen. Insel-Verlag, Frankfurt/Leipzig 2002, ISBN 3-458-19236-0

Das Tischwunder. Karl Mickels Gedicht „Der Tisch“. Keicher, Warmbronn 2003, ISBN 3-932843-58-4

Das Eisen blitzen sehen. Drei Kapitel über Eduard Mörike. Keicher, Warmbronn 2004, ISBN 3-932843-90-8

Wie ich in Ludwig Richters Brautzug verschwand. Zwei Dresdner Erzählungen. Insel-Verlag, Frankfurt/Leipzig 2005, ISBN 3-458-19266-2

Das langgestreckte Wunder. Illustriert von Jacky Gleich. Hinstorff, Rostock 2006, ISBN 3-356-01130-8

Das Flockenkarussell. Blüten-Engel-Schnee-Gedichte. Insel-Verlag, Frankfurt/Leipzig 2007, ISBN 3-458-19296-4

Der Mann, der noch an den Klapperstorch glaubte. Mit Bildern von Maja Bohn. Hinstorff, Rostock 2007, ISBN 978-3-356-01225-5

Festredner bei der Verleihung des Literaturpreises Stadtschreiber von Bergen

Robert Misik