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Internationaler Messe- und Handelsplatz

Die weltweit größte Bücherschau: die Frankfurter Buchmesse, © Frankfurter Buchmesse/Heimann
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Schon im Mittelalter kreuzten sich in Frankfurt die Handelswege: 1240 erhielt die Stadt als erste im damaligen Europa das kaiserliche Privileg, jährlich Handelsmessen abzuhalten. Unter der Schutzgarantie der Kaiser stieg die Stadt zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum auf. Die Entwicklung zu einem modernen, internationalen Messe- und Handelsplatz war da nur konsequent.

Die Frankfurter Messe zählt zu den größten Messeplätzen der Welt; hier treffen sich alljährlich Käufer und Verkäufer, um ihre Geschäfte unter Dach und Fach zu bringen. Heute finden über 40 Messen und Ausstellungen pro Jahr statt. Darunter so bekannte wie die IAA-Internationale Automobilausstellung und die traditionsreiche Frankfurter Buchmesse. Mit Ambiente und Premiere sind die größten Konsumgütermessen der Welt hier vertreten. Mit 44.340 Ausstellern, wovon über die Hälfte aus dem Ausland kamen, und rund 1,69 Millionen Besuchern (2012) ist Frankfurt der größte Messeplatz in Europa.

Über 10.000 Unternehmen des Groß- und Einzelhandels unterstreichen die Bedeutung dieser Branche für die Stadt. Die intensiven Handelsbeziehungen der Frankfurter Unternehmen haben zu einem starken Engagement ausländischer Unternehmen in Frankfurt geführt; so fließt etwa ein Viertel der ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland in die Region. Der Wirtschaftszweig beschäftigt rund 41.000 Menschen.


Einzelhandels- und Zentrenkonzept der Stadt Frankfurt

Am 28. Juni 2012 hat die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung das Frankfurter Einzelhandels- und Zentrenkonzept beschlossen. Mit diesem Konzept bindet sich die Stadt im Sinne eines städtebaulichen Entwicklungskonzeptes und dokumentiert ihren Planungswillen bei der Steuerung der Einzelhandelsentwicklung.