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Projektverlauf

Auftaktveranstaltung

Am 23. April 2007 startete das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung in der Orangerie am Günthersburgpark. Ziele und Inhalte des Projektes wurden der Öffentlichkeit vorgestellt und eine Ideenbörse lud ein, eigene Ideen für die Gestaltung der öffentlichen Freiräume im Nordend vorzuschlagen.

Die Bürgerinnen und Bürger sollen bei der Planung von Anfang an mit einbezogen werden. Nicht nur, indem sie auf unattraktive Orte aufmerksam machen, sondern auch indem sie Verbesserungsvorschläge einbringen.

Stadtteilspaziergänge

Diese oben erwähnten Verbesserungsvorschläge konnten sie am 21. und 24. Mai direkt vor Ort los werden. Anwohnerinnen und Anwohner, Ämter, Interessenverbände und die das Projekt begleitende Planersocietät trafen sich zu folgenden Stadtteilspaziergängen:

A) Trittsteine für Kinder und Familien
B) Aktivräume und kreative Sitzmöglichkeiten für ältere Menschen
C) Begegnungs- und Kommunikationsorte links und rechts der
Friedberger Landstraße
D) Anforderungen von Menschen mit Behinderung für die Nutzbarkeit der öffentlichen Räume im Nordend
E) Rundgang und Streifzüge mit Kindern der 3. und 4. Klasse

Kinder mit Moderator auf der Straße, © Stadt Frankfurt am Main
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Stand am Glauburgfest am 30.06.07

Auf dem Glauburgfest waren besonders Familien mit Kindern und Jugendlichen eingeladen, das Stadtviertel rund um den Glauburgplatz spielerisch zu erkunden. Zudem wurden Informationen zum Projekt gegeben und am Markt der Möglichkeiten weitere Ideen gesammelt.

Woche der Mobilität

Die "Woche der Mobilität“ fand vom 20.-22.September 2007 und vom 16-22. September 2008 statt. Es wurde u.a. an der Hauptwache im Rahmen anderer stadtweiter Aktionen diskutiert, welche Maßnahmen zum Pilotprojekt Nahmobilität im Nordend kurzfristig umgesetzt werden können und über "Vernetzte Spiel- und Begegnungsräume" informiert.

Aktionstag Straßen.Leben auf der Nordendstraße am 22.09.07

Straßen sind für alle da! Mit dieser Aufforderung hatte das Verkehrsdezernat am 22.09.07 im Nordend zu einer besonderen Aktion eingeladen. Für einen Tag war ein Teil der Nordendstraße „autofrei“. Ein ganz neues StraßenLeben wurde ermöglicht. Alle wurden eingeladen mitzumachen. Und es wurde ein voller Erfolg. Über 150 kamen – viele blieben den ganzen Nachmittag.

Kinder als Reporter, © Stadt Frankfurt am Main
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Besonders das Spielen auf der Straße stand im Vordergrund. Zwei Clowns animierten Groß und Klein auf humorvolle Weise zum Mitspielen. Auch die künstlerische, kreative Seite der Nordendler wurde angesprochen. Auf einer Riesenleinwand konnten Spielszenen gemalt werden und aus Holz bunte, ausgefallene Sitzmöglichkeiten für draußen hergestellt werden.

Viele nutzten auch die verschiedenen Sitzbereiche - eine lange Tafel, eine Couch, Bänke, Hocker, Bistrostühle – um sich zu unterhalten, zu picknicken, zu chillen oder einfach nur den Kindern beim Spielen zuzuschauen. Eine engagierte Bewohnerin erzählte einer Gruppe, gespannt lauschender Kinder ein altes Volksmärchen.

Da der Aktionstag eine Idee aus dem vom Bund geförderten Projekt „Vernetzte Spiel- und Begegnungsräume“ ist, diente der Tag natürlich auch dazu, über das Projekt zu informieren und die Bewohnerinnen und Bewohner des Nordends weiter in die Planungen konstruktiv einzubeziehen und zum weiteren Mitmachen anzuregen.

Sendungen der Spielraumreporter im Radio X

Der Frankfurter Kinderschutzbund in Kooperation mit dem Verkehrsdezernat und der Landesmedienanstalt Privater Rundfunk (LPR Hessen) hat gemeinsam mit der Medienpädagogin Alia Pagin ein Radioprojekt "Spielraumreporter im Nordend" entwickelt.
Kinder und Jugendliche sind als Reporterinnen und Reporter live beim Planungsgeschehen dabei, berichten kontinuierlich im Radio X (UKW 91,8) über die Aktionen und bringen ihre Ideen und Eindrücke ein.
Die ersten Sendung wurden am 30.10.2007 und am 11.12.2007 ausgestrahlt. Näheres dazu finden Sie unter ´Projektfamilie Freiraum-Zauber, Spurensuche´

Stand am Rotlintstraßenfest am 16.08.2008

Auf dem Rotlintstraßenfest war vor allem die frisch eingeführte Begegnungszone Thema. Bürger konnten Fragen stellen und Ihre Meinung zu der Begegnungszone äußern. Zudem wurden allgemeine Informationen zum Projekt vorgestellt.

Stand am Glauburgfest am 04.07.2009

Bei der Teilnahme am Glauburgfest wurden konkrete Planungen zur Umgestaltung des Bereiches zwischen Glauburg- und Nordendplatz vorgestellt. Zudem wurden Informationen zum Projekt gegeben und weitere Ideen gesammelt.

Straßengespräch 1
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Straßengespräche zu den Begegnungszonen

Vor der Einführung der Begegnungszonen wurden im Juli 2008 Straßengesprächen in der Martin-Luther-Straße und der Rotlintstraße geführt. Hier wurden die Bürger und Bürgerinnen über die Einführung der Begegnungszonen informiert und konnten gemeinsam mit den Planern diskutieren und ihre Ideen sowie Kritik äußern.

Um ein erstes Resümee zu den Begegnungszonen zu ziehen, fanden knapp ein Jahr später (im Mai 2009) erneut Straßengespräche statt. Die Anwohner und Anwohnerinnen teilten zahlreich mit, was gut an den Begegnungszonen funktioniert und wo noch Probleme auftreten. Die Anmerkungen wurden von der Verwaltung ausgewertet. Derzeit wird geprüft, welche Änderungswünsche berücksichtigt werden können.

Workshop 1
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Workshops:

Im Rahmen von mehreren Teilprojekten wurden Workshops gemeinsam mit Bürgern und Bürgerinnen sowie Vertretern der Politik durchgeführt. Es wurden jeweils erste Entwürfe und Ideen zur Umgestaltung des jeweiligen Bereiches präsentiert, die dann gemeinsam mit den Bürgern und Bürgerinnen sowie Vertretern der Politik intensiv in Arbeitsgruppen diskutiert wurden. Änderungswünsche wurden soweit möglich bei der weiteren Planung berücksichtigt.

Am 08.09.2008 wurden erste Entwurfsideen zur Umgestaltung des Kreuzungsbereiches Eiserne Hand/Scheffelstraße zu einem Platz vorgestellt und in Arbeitsgruppen gemeinsam diskutiert.
Zu Vernetzung des Glauburg- und Nordendplatzes fand am 29.11.2008 ein Workshop statt.
Auf Wunsch einer Anwohnergemeinschaft fand am 11.05.2009 ein Workshop zur Einführung einer Begegnungszone am Unterweg statt.

Projektstammtisch
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Projektstammtisch

Aus einer Idee zum Aktionstag am 23.9.2007 wurde ein Projektstammtisch gegründet, der sich alle vier Wochen am 2. Dienstag im Monat traf. Hier wurden in lockerer Atmosphäre der Stand des Projektes diskutiert und der interessierten Öffentlichkeit eine kontinuierliche Möglichkeit zu Information, Mitdiskussion und Übernahme von Verantwortung angeboten.