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Hospiz und Palliative Care

Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben. (Cicely Saunders)

Das Sterben - Der letzte Teil des Lebens

"Unheilbar" ein Urteil, das alles auf den Kopf stellt. Der Tod schien noch so fern und plötzlich wird man mit der Endlichkeit des eigenen Seins konfrontiert. Auch für das persönliche Umfeld von Betroffenen eine extreme Situation. Doch selbst wenn keine Heilung mehr möglich ist, kann das Leben noch gestaltet werden. Voraussetzung hierfür sind entsprechende Rahmenbedingungen: Eine medizinische und pflegerische Versorgung, die gezielt die belastenden Symptome wie Schmerzen, Übelkeit, Atemnot und Müdigkeit lindert. Eine wirksame Unterstützung für die pflegenden Bezugspersonen, damit sich keine Überforderung einstellt. Um dies zu erreichen bedarf es der intensiven Zusammenarbeit und Abstimmung von professionellen Helfern aus den unterschiedlichen Fachbereichen mit allen Beteiligten.

Die Hospizbewegung und Palliative Care bejahen das Leben und sehen das Sterben als natürlichen Prozess an, der zum Leben gehört.

"Palliative Care" stellt den Menschen mit all seinen Facetten in den Mittelpunkt. Es bedeutet lindernde, nicht heilende Versorgung für unheilbar Kranke am Lebensende. Neben der medizinischen Versorgung sowie der körperlichen Pflege umfasst sie daher auch die psychische, soziale und seelsorgerliche Unterstützung unheilbar kranker, pflegebedürftiger und sterbender Menschen.

Die überwiegende Mehrheit der Patienten wünscht sich in der letzten Lebensphase zu Hause zu sein. Tatsächlich sterben aber die meisten Menschen heute in Krankenhäusern und Pflegeheimen.

Unheilbar kranke Menschen haben oft Angst mit ihren Problemen und Schmerzen alleine gelassen zu werden. Auch der Partner, Angehörige und Freunde sind verunsichert, welches der richtige Weg ist und wie sie sich "richtig" verhalten sollen: "Haben wir auch "Alles" versucht? Können wir das überhaupt alleine schaffen? Wir möchten uns nichts vorwerfen lassen!"

Das Amt für Gesundheit der Stadt Frankfurt am Main möchte gemeinsam mit den Einrichtungen und Initiativen in Frankfurt am Main allen Frankfurter Bürgern die Möglichkeit geben sich vor einer Entscheidung umfassend zu informieren, damit sich niemand in der letzten Lebensphase alleingelassen fühlt.

Kontaktadresse
 
Link-IconDr. Thomas Götz
Telefon:069 212-44387
E-Mail:Link-Iconinfo.psychiatrie [At] stadt-frankfurt [Punkt] de