Logo FRANKFURT.de

Denkmale

Im Hessischen Denkmalschutzgesetz wird zwischen Kulturdenkmalen, Gesamtanlagen und Bodendenkmalen unterschieden.
 
Ein Kulturdenkmal (§ 2 Abs. 1 HDSchG) kann eine Sache, eine Sachgesamtheit oder ein Sachteil sein. Es muss aus künstlerischen, wissenschaftlichen, technischen, geschichtlichen oder städtebaulichen Gründen ein öffentliches Interesse an der Erhaltung bestehen.
Eine Gesamtanlage (§ 2 Abs. 2 Nr. 1 HDSchG) ist ein Straßen-, Platz, oder Ortsbild einschließlich der mit ihnen verbundenen Pflanzen, Frei- und Wasserflächen. An der Erhaltung muss aus künstlerischen oder geschichtlichen Gründen ein öffentliches Interesse bestehen.
Es ist somit nicht entscheidend, ob es sich um ein besonders schönes oder großes Gebäude handelt. Auch ein Bunker kann beispielsweise geschichtliche Bedeutung besitzen (siehe dazu Bunkertopographie).
Für die Ausweisung eines Denkmales ist bereits einer dieser Gründe ausreichend.
 
Bodendenkmale (§ 19 HDSchG) sind bewegliche oder unbewegliche Sachen, bei denen es sich um Zeugnisse, Überreste oder Spuren menschlichen, tierischen oder pflanzlichen Lebens handelt, die aus Epochen und Kulturen stammen, für die Ausgrabungen und Funde eine der Hauptquellen wissenschaftlicher Erkenntnisse sind.

Denkmaltopographie, © Denkmalamt

Denkmaltopographie

Im Frankfurter Stadtgebiet sind, exklusive der Grabdenkmale, 8376 Bau-, Garten- und Kunstdenkmale bekannt, wovon 4325 in Gesamtanlagen geschützt sind.

Schild Denkmal, © Denkmalamt

Denkmal des Jahres

Der Denkmalbeirat der Stadt Frankfurt am Main beschließt in jedem Jahr ein Denkmal des Jahres.

Hessischer Denkmalschutzpreis, © Denkmalamt

Hessischer Denkmalschutzpreis

Der „Hessische Denkmalschutzpreis" wird durch die Lotterie-Treuhandgesellschaft mbH Hessen gestiftet.

Grenzsteine, © Denkmalamt

Grenzsteine

Alexander Goldmann wurde am 03.08.2015 zum Grenzsteinobmann für Frankfurt am Main benannt.