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Stolpersteine in Frankfurt am Main

"Auf dem Stolperstein bekommt das Opfer seinen Namen wieder, jedes Opfer erhält einen eigenen Stein - seine Identität und sein Schicksal sind, soweit bekannt, ablesbar. Durch den Gedenkstein vor seinem Haus wird die Erinnerung an diesen Menschen in unseren Alltag geholt. Jeder persönliche Stein symbolisiert auch die Gesamtheit der Opfer, denn alle eigentlich nötigen Steine kann man nicht verlegen." (Gunter Demnig)

Stolpersteine sind 10 x 10 x 10 cm große Betonquader, auf deren Oberseite eine Messingplatte verankert ist. Auf den Messingplatten sind die Namen und Daten von Menschen eingeschlagen, die während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt und ermordet wurden. Diese Stolpersteine sind ein Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig.

In Frankfurt am Main wird die Verlegung der Stolpersteine durch die Initiative Stolpersteine in Frankfurt am Main betreut. Viele Institutionen unterstützen diese Initiative, darunter das Jüdische Museum, das städtische Amt für Wissenschaft und Kunst und das Institut für Stadtgeschichte. Schulen, Kirchengemeinden und Vereine werden mit einbezogen und nehmen aktiv an den Verlegungen teil. Jedes Jahr kommen neue Stolpersteine hinzu, für die jeder eine Patenschaft übernehmen kann.