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Stereotype - Gleichstellungscharta

Stereotype, als Vorstellungen davon, wie Menschen und Dinge sind oder sein sollen, bilden den Grundstein für Ungleichheit. Durch Vorurteile, die mit stereotypen Vorstellungen von Mann-Sein und Frau-Sein einhergehen, werden viele Wege für beide Geschlechter verstellt.

Bis heute herrschen traditionelle Rollenbilder vor, die begünstigen, dass in erster Linie Frauen für Kindererziehung und Pflege verantwortlich gemacht werden und Männer erfolgreich im Beruf sein und viel Geld verdienen müssen. Wird das Eine oder das Andere nicht erfüllt, gelten diese Frauen als unweiblich oder in Entsprechung diese Männer als unmännlich. Aber wer entscheidet darüber, was weiblich und männlich ist? Stereotype schränken die Möglichkeiten eines/r jeden Einzelnen maßgeblich ein. Menschen die entgegen den an sie gerichteten Erwartungen leben, werden häufig diskriminiert. Frauen und Männer können sich aber gemeinschaftlich aus dieser Misere befreien.

Die Charta fordert dazu auf, Geschlechterstereotype aktiv zu beseitigen.

Die Stadt Frankfurt hat sich dazu verpflichtet, Vorurteile, Praktiken,sprachliche Wendungen sowie Bilder zu bekämpfen und soweit wie möglich zu verhindern, die auf der Vorstellung der Über- oder Unterlegenheit eines Geschlechts oder auf stereotypen Geschlechterrollen für Frauen oder Männer beruhen.

Jeder und jede Einzelne kann daran mitarbeiten, dass Frauen und Männer in der Stadt Frankfurt frei von Zwängen leben können. Männer dürfen weinen, rosa tragen, Entbindungspfleger werden und mehr als zwei Monate Elternzeit nehmen. Frauen dürfen in Chefetagen sitzen, Fußball spielen und nicht wissen, wie die Waschmaschine funktioniert.
Die Anerkennung dessen, dass Können und Wollen nicht vom Geschlecht abhängt, ist unser Ziel.
Feuerwehrfrauen und Entbindungspfleger, Vorstandschefinnen und Hausmänner sind dann Alltag und keine Kuriositäten mehr.