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Aktionsplan - Gleichstellungscharta

Aktionsplan Gleichstellung - Frankfurt wird gerechter, Logo mit Köpfen, © Stadt Frankfurt am Main
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Der Rat der Gemeinden und Regionen Europas (RGRE) legte 2006 bei der Ratifizierung der Gleichstellungs-Charta fest, dass alle unterzeichnenden Städte, Gemeinden und Landkreise einen Aktionsplan erarbeiten müssen, der die Prioritäten, Aktivitäten und Ressourcen detailliert darlegt. Dieser Aktionsplan, der genau auf die Bedürfnisse der Kommune zugeschnitten ist, bringt europäische Gleichstellungspolitik auf die kommunale Ebene.

Frankfurt wählt dabei einen neuen Ansatz zur Umsetzung der Gleichstellungs-Charta. Wir nehmen das Setzen von Prioritäten ernst und konzentrieren uns pro Aktionsplan auf ein Themenfeld der Charta.

Der erste Frankfurter Aktionsplan Gleichstellung wurde am 2. Juni 2015 veröffentlicht. Er stellt die gleichberechtigte Teilhabe am Erwerbsleben in den Mittelpunkt. Damit greifen wir die folgenden für Deutschland von der EU-Kommission vorgeschlagenen Prioritäten lokal in Frankfurt auf:

  • Gleichstellung von Frauen und Männern sowie Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben

  • Nachhaltige Eingliederung von jungen Menschen ins Erwerbsleben, die weder einen Arbeitsplatz haben noch eine schulische oder berufliche Ausbildung absolvieren.



Startschuss für die Erarbeitung des „Aktionsplan Gleichstellung – Frankfurt wird gerechter“ war das vom Frauenreferat der Stadt Frankfurt und der deutschen Sektion des RGRE am 26. und 27. November 2013 organisierte erste deutschlandweite Treffen der Unterzeichnerinnen der Gleichstellungscharta in Frankfurt am Main (siehe Projekte).

Den Frankfurter Weg gingen wir im Jahr 2014 weiter in der Workshop-Reihe „WO_MEN in WORK“ in drei Etappen: im Mai im Museum für Kommunikation, im Juli auf dem Main und im Oktober im Ape's Event Colosseo in Sachsenhausen. In diesen Frankfurter Kreativräumen wurden lokale Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Stadtpolitik und Stadtgesellschaft in vier Themenforen zusammen gebracht: Informierte Berufswahl, Frauen in Führung, Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit sowie Arbeit und Leben. Aus diesen Foren sind bis zum dritten Workshop Maßnahmen entstanden, die weiter ausgeführt wurden.
Das Ziel war es, innerhalb des Jahres 2014 realistische und in Frankfurt umsetzbare Aktionen für den ersten Aktionsplan Gleichstellung zu entwickeln. Dieses Ziel wurde erreicht.