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Glücksspiel

Seit November 2013 gibt es ein neues Frühinterventionsangebot zum Thema Glücksspiel. Das Projekt richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 25 Jahren, die bereits ein riskantes Glücksspielverhalten zeigen.
In Frankfurt spielen laut der Schülerbefragung der MoSyD-Studie 2013 neun Prozent der befragten Schülerinnen und Schüler im Alter von 15-18 Jahren mindestens einmal pro Woche Glücksspiele um Geld.
Nach der bundesweiten Studie „Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland 2013“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind Problemspieler am häufigsten junge Männer unter 25 Jahren. Zu den Risikofaktoren für Problemspielverhalten zählen laut BZgA Arbeitslosigkeit und Migrationshintergrund. Die höchsten Problemspieleranteile gibt es demnach im Zusammenhang mit Geldspielautomaten, Internet-Glücksspielen (Poker) und Sportwetten.
Im Auftrag des Drogenreferats der Stadt Frankfurt hat die Evangelische Suchtberatungsstelle den Fachdienst Frühintervention Glücksspiel ins Leben gerufen, um diese Zielgruppe mit einem aufsuchenden Angebot zu erreichen und pathologischem Glücksspiel vorzubeugen.
Um die jungen Glücksspieler möglichst frühzeitig erreichen zu können, bietet der Fachdienst - zusätzlich zur Beratung - Schulungen für Lehrkräfte und Mitarbeiter der offenen Jugendarbeit zur Früherkennung problematischen Spielverhaltens an. Auch Projekttage an Schulen und Jugendhäusern gehören zum Angebot des Fachdienstes.
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://www.ev-suchtberatung.de/fachdienst.php