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Carl-Ulrich-Brücke

Die Brücke über den Mainbogen bei Fechenheim ist bis heute die einzige Straßenverbindung zwischen der Offenbacher Kernstadt und Frankfurt. Bis zum Jahr 1819 gab es lediglich einen Fährverkehr. Erst dann wurde eine Schiffsbrücke, die auf einzelnen, quer zur Stromrichtung liegenden Pontos ruhte, errichtet. Diese erste Landverbindung musste für Schiffe jeweils geöffnet werden, doch stellte sie für mehrere Jahrzehnte das wichtigste Brückenbauwerk für Frankfurter und Offenbacher dar.

Die Carl-Ulrich-Brücke verbindet Frankfurt-Fechenheim mit Offenbach © Hessen Mobil
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Am 1. Oktober 1887 konnte die sogenannte Offenbach-Fechenheimer-Mainbrücke, gegründet auf Sandsteinpfeilern und mit einem Eisenfachwerk-Unterbogen-Überbau, in Betrieb genommen werden. Im Jahr 1934 wurden Fahrbahnen und Fußsteige verbreitert, um dem wachsenden Verkehr zu genügen. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges sprengte die deutsche Wehrmacht die Brücke, doch wurde sie im Jahr 1947 provisorisch wiederhergestellt. In den Jahren 1952/53 entstand eine dauerhafte Straßenverbindung als moderne Stahlflachbrücke auf einer Gesamtlänge von 238 Metern. Namensgeber des neuen Bauwerks ist Carl Ulrich, der von 1918 bis 1928 hessischer Staatspräsident war und 1874 das Offenbacher Abendblatt gegründet hatte. Da die Brücke nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach, wurde ab Herbst 2012 mit dem Neubau der Carl-Ulrich-Brücke begonnen. Ende 2014 wurde die Brücke wieder freigegeben.

Adresse

Carl-Ulrich-Brücke
Frankfurt am Main