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Holbeinsteg

In der Silhouette des Mainufers ist der elegant geschwungene Holbeinsteg sogleich ein Blickfang. Die Hängebrücke mit den blauen Stahlpylonen verbindet seit 1990 die Innenstadt mit dem Sachsenhäuser Museumsufer. Konzipiert wurde die originelle Fußgängerbrücke im Rahmen der städtebaulichen Museumsuferplanung in den 80er Jahren, deren Ziel das kulturelle Zusammenwachsen der gegenüberliegenden Mainufer war. Mit ihrem modernen Design ist diese Fußgängerbrücke auch das zeitgemäße Pendant zum benachbarten Eisernen Steg aus dem 19. Jahrhundert. Ihr Architekt, der Frankfurter Stadtplaner Albert Speer, hat auch die Entwicklung der Mainmetropole zu einer modernen Finanz- und Dienstleistungsmetropole und einem repräsentativen Kulturstandort mitgeprägt.

Unterseite des Holbeinstegs © Stadt Frankfurt am Main
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Beim Überqueren der Hängebrücke spüren Fußgänger das sanfte Schwingen der Stahlkonstruktion und können dabei die beeindruckende Aussicht auf den Main, das Museumsufer und die Skyline genießen. Wer den Holbeinsteg von der City aus überquert, gelangt direkt zum Städel, einem der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Hier sind auch die Exponate des Künstlers Hans Holbein zu besichtigen, nach dem diese Brücke benannt ist.

Auch in der Nacht ist der Holbeinsteg keineswegs zu verfehlen, da der Steg mit einer Effektbeleuchtung von Spots in sphärisches Licht getaucht wird.

Adresse

Holbeinsteg
Frankfurt am Main